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Radschnellweg, Kreisel, Modellprojekt

Verkehrsthemen im Göttinger Bauausschuss Radschnellweg, Kreisel, Modellprojekt

Eine Entscheidung über den Streckenverlauf des geplanten Schnellradweges zwischen Göttingen und Rosdorf haben Göttingens Baupolitiker erneut vertagt. Nun soll am 10. März eine Entscheidung fallen. Der Bauausschuss am Donnerstag hat sich zudem mit weiteren Nahverkehrsthemen befasst.

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Quelle: SPF (Symbolbild)

Radschnellweg:  Das Fazit einer langen Diskussion lautet: Die perfekte Route für den ersten Abschnitt der Verbindung Göttingen-Rosdorf zwischen Bahnhof und Rosdorfer Kreisel gibt es nicht. Die Verwaltung schlägt vor, den Weg in beide Richtungen von der Südseite der Groner Landstraße über den zwischen Bahngleisen und dem Gebäudekomplex Groner Landstraße 9a-c gelegenen Fußweg über die Straßen Am Gartetalbahnhof, Leinestraße und Eisenbahnstraße zum Kreisel zu führen. Vor allem die SPD in Person von Christian Henze bevorzugt aber eine zusätzliche Route in südlicher Richtung über die Bürgerstraße und den Rosdorfer Weg. "Es gibt keinen Königsweg", fasste Horst Roth (Grüne) zusammen. Jetzt soll auf Vorschlag von Stadtbaurat Thomas Dienberg ein Ortstermin eine Lösung bringen. Eine Entscheidung über die Route des 1,34 Millionen teuren Teilstücks soll dann im Bauausschuss am 10. März fallen.

 

Kreisel Godehardstraße/Königsallee/Friedrich-Naumann-Straße:  Um den Kreisel Godehardstraße/Königsallee/Friedrich-Naumann-Straße als Unfallschwerpunkt zu entschärfen, soll der Radverkehr künftig auf "umlaufenden Radwegen" und auf einem so genannten Hochbord durch den Kreisel geführt werden. Straßenquerungen sollen maximal fünf Meter von der Kreiselfahrbahn verlaufen. Für diese 87000 Euro teure Variante stimmten SPD, CDU und FDP, während Grüne und die Verwaltung eine Lösung bevorzugten, bei der die Radwege auf der Fahrbahn im Kreisel verlaufen. Sie halten diese Variante (83000 Euro) für sicherer. Ulrich Holefleisch (Grüne) berief sich indes auf verschiedene Studien und warf der SPD "althergebrachtes" Denken vor. Zuvor hatte Christian Henze (SPD) für die Hochbord-Lösung plädiert, weil diese in der unübersichtlichen Verkehrssituation sicherer sei. Zudem seien beim Umbau der Königsallee die Radwege an der Straße und am Kreisel zum Hagenweg über Hochborde geführt. "Wir wollen die logische Fortführung des Hochbords", sagte Henze.

 

Nahmobilitätskonzept:  Die Südstadt wird zu einem Modellquartier für ein Nahmobilitätskonzept. In einem noch näher zu bestimmenden Bereich der Südstadt soll der öffentliche Raum aufgewertet werden, die Verkehrssicherheit erhöht werden und die Nahversorgung gestärkt werden. So sollen Anreize für Bürger geschaffen werden, das Auto stehen zu lassen, zu Fuß zu gehen oder Wege mit dem Rad zurückzulegen. Maßnahmen und Erkenntnisse sollen nach dem Modellprojekt im Rahmen des Klimaplanes Verkehrsentwicklung auch auf andere Stadtteile übertragen werden. Der Bauausschuss begrüßte das Vorhaben.

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