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Kein Königsweg für Radweg

Bauausschuss Kein Königsweg für Radweg

Der Bauausschuss hat sich entschieden: Nach langen Diskussionen, Vertagungen und zuletzt einem Ortstermin per Fahrrad hat er sich am Donnerstag eine Trassenführung für den geplanten Radschnellweg zwischen dem Bahnhof und dem Rosdorfer Kreisel  gefunden.

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Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Bei gegen die Stimmen von CDU, FDP und Antifaschistischer Linke einigten sich die Baupolitiker mit der Mehrheit von SPD und Grünen für eine Variante des Schnellweges, die vom Groner Tor in südliche Richtung über die Bürgerstraße, Rosdorfer Weg, den Knotenpunkt von Rosdorfer Weg, Wiesenstraße und Brauweg über die Leinebrücke zum Rosdorfer Kreisel führt. In nördlicher Richtung läuft der Weg vom Rosdorfer Kreisel über die Leinebrücke, Eisenbahnstraße, Leinestraße, Am Gartetalbahnhof und Südseite Groner Landstraße zum Groner Tor.

"Einen Königsweg gibt es nicht"

Horst Roth (Grüne) machte sich abermals für einen gemeinsamen Trassenverlauf von Nord- und Südrichtung entlang der Bürgerstraße und Rosdorfer Weg aus. Er sorgte sich, dass die unbekannte neue Route entlang der Bahn von den Radfahrern nicht angenommen wird. Nach der monatelangen Diskussion um die Trassenführung bilanzierte Hans Otto Arnold: "Einen Königsweg gibt es nicht." Patrick Humke (Antifaschistische Linke) meldete noch Beratungsbedarf an, der aber nicht gewährt wurde. Er stimmte gegen die nun beschlossene Variante.

300 000 Euro teurer 

Die nun gewählte Wegführung ist rund 300 000 Euro teurer als die ursprünglich kalkulierten Kosten von 1,34 Millionen Euro. Auch die von der Verwaltung bevorzugte Trasse hätte 150 000 Euro mehr gekostet. Die erste Verwaltungsplanung sah gemeinsame Streckenführung entlang der Bahntrasse in Nord-Süd-Richtung vor. Die Politik sprach sich aber für eine zwei geteilte Routenführung aus.

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