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Baubeginn Groner Tor Göttingen im zweiten Quartal

Investor will umstrittene Ecke entschärfen Baubeginn Groner Tor Göttingen im zweiten Quartal

Wenn alles nach Plan läuft, könnten ab dem zweiten Quartal in diesem Jahr bereits die Bagger auf dem Gelände des ehemaligen tierärztlichen Institutes am Groner Tor rollen. Hier plant die Göttinger EBR Projektentwicklung GmbH den Neubau eines Sparkassen-Gebäudes und eines Hotels, inklusive Tiefgarage.

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Neubau an der Groner Landstraße: Im Westen zieht die Sparkasse ein (links), im Osten das Hotel des Gräflichen Landsitzes Hardenberg.

Quelle: EF

Göttingen. Noch liefen die Planungen auf Hochtouren, sagt EBR-Geschäftsführer Borzou Rafie Elizei. Gerade würden die Leistungsbeschreibungen für den Bau definiert, in Kürze soll ausgeschrieben werden.

Trotz aller Unwägbarkeiten, Rafie Elizei geht davon aus, dass der Bau in diesem Jahr beginnt, unabhängig vom Fortgang eines Gutachterverfahrens für die zur Gestaltung der Freiräume, das unter unter Beteiligung der Eigentümer und künftigen Nutzer noch ausgelobt werden soll.

Neben der von einigen Bürgern geäußerten Kritik an der Fassadengestaltung des bis zu sechsstöckig von den Hannoveraner Architekten Roger Ahrens und Gesche Grabenhorst geplanten Neubaus wird von ihnen auch die geplante Gestaltung und Breite von Fuß- und Radweg auf der Ecke von Berliner und Groner Landstraße gesehen. 

Durch das „massive“ Gebäude würde dort die Sicht für Radfahrer und Fußgänger verstellt. Dieses berge Gefahren. Gegenüber dem Tageblatt signalisiert Rafie Elizei Kompromissbereitschaft: Durch Zurücksetzen des Erdgeschosses könnten hier zwei bis drei Meter mehr Raum gewonnen werden.

Nicht die einzige Großbaustelle

Der Neubau am Groner Tor ist nicht die einzige Großbaustelle, die in diesem Jahr in der Stadt beginnen sollen. Noch im Januar, wenn das Wetter mitspielt, beginnt der Bau eines neuen Supermarktes auf dem Groner Herkules-Areal. Auf dem Gelände des Universitätsklinikums entsteht ab diesem Jahr nach Auskunft von Klinikumssprecher Stefan Weller, ein vom Bund neues Forschungsgebäude des Deutschen Zentrums für Herz- und Kreislaufforschung.

Noch mehr Großbauten sind allerdings allerdings für 2016 anvisiert. So so plant die Wohnungsbaugenossenschaft an der Bundesstraße 27 in Weende den Bau einer Apartmentanlage mit bis zu 178 Wohnungen. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks, geht davon aus, dass auch der Bau eines neuen Studentenwohnheims im kommenden Jahr beginnen kann. Planungen dazu würden in jeden Fall in diesem Jahr beginnen.

„Mindestens 200“ Wohnheimsplätze sind hier geplant, knapp 14 Millionen Euro soll es kosten. Klinikumssprecher Weller rechnet damit, dass 2016 der Bau eines neuen Bettenhauses für das Klinikum beginnen kann. Die Planungen dafür befänden sich auf einem guten Weg.

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