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Baubeginn für Rastplatz auf A7 verschoben

Start erst 2017 Baubeginn für Rastplatz auf A7 verschoben

Drei neue sogenannte Park und WC Anlagen (PWC) sollen in den kommenden Jahren an den Autobahnen 7 und 38 entstehen, um dem Mangel an Stellplätzen für Lastwagen abzuhelfen. Einige der Projekte sind umstritten. Für die PWC-Anlage an der A 38 in östlicher Fahrtrichtung bei Elkershausen teilte die Niedersächsische Lendesbehörde für Straßenbau und Verkehr Gandersheim jetzt mit, dass der Baubeginn um ein Jahr verschoben wurde.

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Hauptgrund für den Neubau sogenannter PWC-Anlagen ist der Mangel an Parkplätzen für Lastwagen. Hier der fertige Platz bei Parensen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen/Bad Gandersheim. Demnach wird mit dem Bau des Rastplatzes „Gieseberg“ etwa 350 Meter südöstlich von Elkershausen erst im Jahr 2017 begonnen, erklärt der Projektleiter und stellvertretende Behördenchef Heiko Lange.

Vorgesehen sind neben einer WC-Anlage 32 Stellplätze für Personenkraftwagen, 24 Lkw-Plätze und drei Stellplätze für Busse. Für Schwertransporte ist eine Abstellfläche mit einer Länge von 125 Metern geplant.

Elkershäuser Bürger hatten kritisiert, dass der kleine Ort, der ohnehin durch die Autobahn belastet sei, durch die neue PWC-Anlage noch mehr Lärm und nächtliches Licht erdulden müsse. Die Landesbehörde Gandersheim entgegnet, die Abstände zwischen den PWC-Anlagen sowohl von der A 7 aus Richtung Norden als auch von Süden her seien zu groß.

Rasterabstände verringern

Statt des erwünschten Abstandes von 15 bis 20 Kilometern seien es bis zum nächsten A 38-Parkplatz bei Heiligenstadt 30 bis 35 Kilometer. „Die neue Anlage bei Elkershausen soll diese zu großen Abstände auf die festgelegten Rasterabstände verringern“, heißt es in der Projektbeschreibung der Landesbehörde Gandersheim.

Mit der neuen Anlage ließen sich auch die verbotswidrigen Stopps von Verkehrteilnehmern vor dem Westportal des Heidkopftunnels unterbinden. Der Standort bei Elkershausen sei deshalb notwendig, weil andernfalls die vorgeschriebenen Abstände zu Anschlussstellen nicht eingehalten werden könnten.

Umstritten ist auch die PWC-Anlage „Wasserbreite“ an der Westseite der A 7 bei Lenglern. Neben dem Flächenverbrauch kritisieren Bewohner in Lenglern und Holtensen eine höhere Lärmbelastung vor allem durch Lastwagen. In Holtensen sorgt man sich zudem um die Entwässerung. So forderte der Holtenser Ortsrat neben Lärmmessungen eine Überprüfung der Oberflächenentwässerung.

Kosten von 5,3 Millionen Euro

Bedenken und Anregungen, erklärt Projektleiter Lange von der Niedersächsischen Landesbehörde, würden zurzeit geprüft – im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens. Wann mit dem Bau begonnen werden könne, sei derzeit noch unklar.
Auf der Anlage zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Göttingen-Nord sollen 156 Lastwagen, 75 Autos und zwölf Busse oder Pkw mit Anhänger Platz finden.

Auch einen 100 Meter langen Streifen für Schwertransporte sieht die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vor. Alternative Standorte seien wegen vorhandener Verkehrswege, Freileitungen oder einem zu geringen Abstand zum Autobahndreieck weniger geeignet.

Weniger umstritten ist die geplante PWC-Anlage „Langer Grund“ an der Autobahn 7 bei Atzenhausen in Fahrtrichtung Kassel. Geplant sind dort 34 Stellplätze für Autos, 42 für Lastwagen und drei für Busse. Der Bau ist bislang für die Jahre 2016/2017 geplant. Die Kosten werden zurzeit mit rund 5,3 Millionen Euro veranschlagt.

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