Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Baubeginn für drei Flüchtlingsunterkünfte

Siekhöhe, Europaallee und Hagenweg Baubeginn für drei Flüchtlingsunterkünfte

Die Stadt Göttingen schafft an sechs Standorten Platz für weitere geflüchtete Menschen. Arbeiten für drei Unterkünfte haben inzwischen begonnen.

Voriger Artikel
Debatte um Museumsstandort
Nächster Artikel
In Göttingen bleibt alles beim Alten

Am Hagenweg entsteht einen neue Unterkunft für Flüchtlinge.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die größte neue Unterkunft entsteht derzeit im Groner Anna-Vandenhoeck-Ring im Gewerbegebiet auf der Siekhöhe. Am Dienstag hat dort der Innenausbau der ehemaligen Halle von C+C Schaper begonnen. Dabei soll die Halle in kleinere Wohneinheiten aufgeteilt und Toiletten, Duschen, eine Essenausgabe und Gemeinschaftsräume eingebaut werden. "Wir hoffen, Ende Mai fertig zu sein", sagte Verwaltungssprecher Detlef Johannson. 400 Menschen sollen dann dort Platz finden. 

Erste Flüchtlinge in Unterkunft Europaallee ab Ende Juni

Für die Unterkunft in der Europaallee haben die Hochbauarbeiten begonnen. Hier geht die Stadtverwaltung nach derzeitigem Stand davon aus, dass der erste Gebäudeteil Ende Juni bezugsfertig ist und die die anderen Abschnitte  im Abstand von 14 Tagen bezogen werden können. Für das Gebäude für 300 Geflüchtete plant die Verwaltung den Bau und den Einsatz eines Blockheizkraftwerks zur Wärme- und Stromversorgung.

Eine Unterkunft für 100 Menschen entsteht im Hagenweg. Dort seien die vorbereitende Arbeiten bereits angelaufen, sagte Johannson. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft wird das Haus bauen und die Stadt es für die Flüchtlingsunterbringung anmieten. Das Gebäude soll später für den Sozialen Wohnungsbau genutzt werden.

200 Flüchtlinge in Wohnmodulen am Schützenplatz

Nach Johannsons Angaben geht der Auftrag für den Bau einer Siedlung für Geflüchtete am Schützenanger "in diesen Tagen der Auftrag raus". Dann könne "unmittelbar" mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Verwaltung rechnet mit einer Bauzeit von etwa zwei Monaten. Dann sollen etwa 200 Flüchtlinge die zweigeschossigen Wohnblöcke aus Wohnmodulen beziehen.

Für die geplante Unterkünfte im ehemaligen Telekom-Gebäude an der Hannoverschen Straße (200 Personen) muss zunächst der Ankauf durch die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) vom GWG-Aufsichtsrat beschlossen werden. Und nachdem Grundstücksfragen im Groner Rodeweg geklärt worden seien, so Johannson, würden dort jetzt die Planungen für die Unterkunft für 180 Geflüchtete beginnen.

1114 weitere Flüchtlinge bis April in Göttingen

Derzeit werden mehr als 1300 geflüchtete Menschen in Unterkünften der Stadt Göttingen betreut. Allein in diesem Jahr hat Göttingen bisher 237 Flüchtlinge aufgenommen. Die Verwaltung geht nach aktuellen Zahlen davon aus, dass sie bis April weitere 1114 Flüchtlingen aufnehmen muss.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis