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"Ein Freibad, das den Namen auch verdient"

GöSF legt Umbaupläne für Weender Freibad vor "Ein Freibad, das den Namen auch verdient"

Noch im November sollen die Umbauarbeiten für das Weender Freibad beginnen. Am Dienstag hat der Geschäftsführer der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH, Alexander Frey, die Pläne dem Förderverein Freibad Weende vorgestellt.

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Noch im November soll der Umbau des Weender Freibades beginnen. Der Zehn-Meter-Sprungturm bleibt erhalten. Die Wiedereröffnung ist für 2018 geplant.

Quelle: R

Weende. "Es wird auch in Zukunft ein echtes, klassisches Freibad in Weende geben", sagte Frey vor rund 120 Bürgern in der Weender Festhalle. "Ein Freibad, das den Namen auch verdient", ergänzte Eberhard Gramsch, Vorsitzender des Fördervereins.

Diese Pläne kamen bei den Zuhörern gut an. Sie sehen, so erläuterte Frey, ein Bad mit zwei getrennten Becken vor, die in Struktur und Größe dem heutigen Becken entsprechen. Mit einer zusätzlichen Wand soll das Sprungbecken unter dem Zehn-Meter-Turm, der erhalten bleibt, künftig von dem eigentlichen Schwimmbecken abgetrennt werden. In diesem werde es vier 50-Meter-Bahnen geben. Ein kleiner, klar abgetrennter Sandstrand führt in das Schwimmbecken. Auch wenn zunächst auf die Beheizung der Becken verzichtet werden soll, würden die technischen Voraussetzung dafür aber geschaffen, um zu einem späteren Zeitpunkt ohne großen Aufwand nachrüsten zu können.

Derzeit kümmere sich die GöSF um die wasserrechtlichen Genehmigung, Wasser aus dem Weendespring für das Bad nehmen zu können. Die nötigen Leitungen dafür seien erst in diesem Jahr repariert worden. Schilfpflanzen werden das Wasser auf natürlichem Weg reinigen.

Es werde, so Frey, auf der großen Freifläche des Bades verschiedene Bereiche geben - mit speziellen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. So seien etwa Trampoline, ein Fitnessparcours oder Beach-Volleyballfeld geplant. Weiter ist der Neubau eines einstöckigen Funktionsgebäudes parallel zur Hannoverschen Straße geplant. Kasse, Umkleiden, Toiletten und Duschen sollen dort Platz finden. Künftig werde es auch einen Eingang von Norden auf das Badgelände geben. 

Nach Freys Angaben hat die GöSF den Auftrag für den Umbau inzwischen an die Firma Eko-Plant aus dem nordhessischen Neu-Eichenberg vergeben. Seit dem 1. November seien die Spezialisten für Naturerlebnisbäder in Weende tätig. Die eigentlichen Abriss- und Bauarbeiten würden etwa ab Mitte November beginnen. Die Kosten gibt Frey mit rund 2,3 Millionen Euro an, sie liegen damit 300000 Euro über den ursprünglichen geplanten Kosten. Das sei den "geäußerten Bedürfnissen" an das Bad geschuldet, sagte Frey. Damit bewege man sich nun am "äußersten Limit". Frey geht davon aus, dass das Bad 2018 eröffnet. Noch nicht abgeschlossen ist die Planung im südlichen Bereich, wo sich heute der Parkplatz befindet. Die GöSF sei mit Investoren im Gespräch.

Gramsch lobte die gute und produktive Arbeit der GöSF, die letztlich zu dem jetzigen Kompromiss und "schönem Bad" geführt habe. Vorangegangen war eine langjährige Auseinandersetzung um das Freibad, bei der sich der Förderverein, der heute mehr als 700 Mitglieder hat, gegründet hatte. Verwaltung und Politik hatten damals überlegt, das Bad im Zuge der Haushaltssicherung komplett zu schließen. Auf das neue Bad könne Weende nun stolz sein, so Gramsch.

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