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Baugebiet am Menzelberg weiter umstritten

Entlassung aus Schutzgebiet abgelehnt Baugebiet am Menzelberg weiter umstritten

Vorerst bleibt offen, ob in Roringen eine Fläche mit Obstbäumen und Wiese aus dem Landschaftsschutz heraus genommen und als Neubaugebiet ausgewiesen wird. Der Umweltausschuss des Rates hat einen Beschluss dazu abgelehnt - bei jeweils zwei Ja- und Neinstimmen und zwei Enthaltungen.

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Quelle: Heller

Roringen. Der Ortsrat hatte zuvor zugestimmt. Das letzte Wort hat jetzt der Rat in seiner März-Sitzung. Die Stadt Göttingen will am Menzelberg eine etwa 5000 Quadratmeter große Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet Leinetal heraus nehmen um dort Platz für sieben Baugrundstücke zu schaffen. Die jetzige Größe ist ein Kompromiss zwischen dem Wunsch von Roringern nach einem größeren Baugebiet und Bedenken von Naturschützern. Ursprünglich waren hier einmal 24 Grundstücke geplant.

Die CDU stimmte im Ausschuss gegen die Änderung. Ihre Kritik richtete sich dabei aber eigentlich nicht gegen das Roringer Baugebiet, sondern gegen ebenfalls betroffene Schutzflächen in Nikolausberg für neue Wissenschaftsstandorte. Sie sind im selben Beschluss aufgelistet. Die SPD unterstützt den Wunsch der Roringer nach Bauland (und die Entwicklung in Nikolausberg). Die beiden Vertreter der Grünen enthielten sich zu diesem Punkt der Stimme, hatten zuvor aber einer Flächenerweiterung in Nikolausberg zugestimmt.

Die Göttinger Naturschutzbeauftragte Britta Walbrun und das beratende Ausschussmitglied Hans Günther Joger aus den Reihen der Umweltschutzverbände kritisierten, dass am Menzelberg eine „schöne Streuobstwiese“ für Bebauung geopfert werde. Der Rat tagt am 13. März.

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