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Baupläne für Huhtamaki-Gelände in Sicht

Neue Wohnungen Baupläne für Huhtamaki-Gelände in Sicht

Mit dem Bau neuer Wohnhäuser auf dem ehemaligen Huhtamaki-Gelände im Norden des Lutterangers soll es möglicherweise noch in diesem Jahr losgehen – allerdings vorerst nur auf dem ehemaligen Mitarbeiterparkplatz nördlich der Friedrich-Ebert-Straße.

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Die Planer des Eigentümers der Flächen überarbeiteten mittlerweile auch die Pläne für die teilweise brachliegenden Industrieflächen südlich der Straße.

Wenn es nach dem Investor Patrick Deyerl von der Hoko Verwaltungs GmbH aus Soest geht, könnte der geplante Wohn- und Gewerbepark „Am Weende Ufer“ auf dem ehemaligen Huhtamaki-Gelände schrittweise bis 2020 entwickelt sein. Ein Problem ist der Lärm durch Güterverkehr auf der angrenzenden Bahnstrecke in der Nacht. Der westliche Bereich an den Gleisen soll zwar nach wie vor gewerblich genutzt werden, die Wohnbereiche liegen aber nicht komplett im Lärmschatten. Eine Herausforderung für die Planer.

Ein Wall zwischen Gewerbe- und Wohnflächen könnte mehr Lärmschutz bieten. Nach den Prognosen der Bahn solle die Belastung 2015 abnehmen, erklärte ein Planer des Investors im Weender Ortsrat. Vorgesehen sind jetzt im östlichen Bereich hauptsächlich Wohnungen, möglicherweise bis zu 224. Entstehen sollen mehrgeschossige Stadtvillen an der Weende und Reihenhäuser. Die alten Verwaltungsgebäude können in dieser schlechten Lage für diesen Zweck künftig mangels „öffentlicher Adresse“ kaum genutzt werden. Die Erschließung soll über eine Verlängerung der Reinhard-Rube-Straße erfolgen. Verhandlungen mit der Klosterkammer laufen noch.

Vorgezogen wird der Teilbebauungsplan „Nördlich Friedrich-Ebert-Straße“. Der Ortsrat billigte den Entwurf, der demnächst öffentlich zur Stellungnahme ausgelegt werden soll, einstimmig. Vorgesehen sind zwei Reihenhäuser und zwei Doppelhäuser mit günstigen Wohnungen auch für Familien sowie Stellplätze an der Wolfgang Döhring-Straße. Die Arbeiten am Rahmenplan gehen weiter. Im März soll ein digitaler Geländemodell vorliegen, um die Erdbewegungen abschätzen zu können. Anfang 2008 waren Entwicklungsmöglichkeiten in einem Workshop mit Bürgern aufgezeigt worden.

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