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Beerdigung auf Göttinger Friedhöfen wird teurer

Pläne der Verwaltung Beerdigung auf Göttinger Friedhöfen wird teurer

Beerdigungen auf den Friedhöfen  der Stadt Göttingen werden teurer. Nach Plänen der Stadtverwaltung sollen die Gebühren zum Jahreswechsel um ein bis zwei Prozent angehoben werden. „Eine moderate Steigerung, um die wir nicht mehr herumkommen“, sagt Wolfgang Gieße, Leiter der Göttinger Stadtfriedhöfe.

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Quelle: Vetter (Symbolfoto)

Göttingen. Unter anderem durch generell steigende Löhne und geringere Erlöse im Bereich Einäscherung entstehe ein Defizit in Höhe von rund 100 000 Euro, das über Gebühren aufgefangen werden müsse. Über die neuen Sätze soll Rat der Stadt im Dezember entscheiden.

Gibt es bis dahin keine Änderungen, wird eine klassische Erdbestattung künftig 491 statt 487 Euro Kosten. Für eine Urnenbeisetzung berechnet die Friedhofsverwaltung dann 173 statt 171 Euro. Für ein einfaches  Erdreihengrab  mit 25-jähriger Laufzeit und Sockelkante zahlen Hinterbliebene dann jährlich 134 statt 133 Euro, für ein Urnenreihengrab 75 statt 74 Euro.

Prozentual stärker steigen die Gebühren laut Gieße in zwei Bereichen: Einäscherungen sollen künftig 165 statt 160 Euro kosten (plus drei Prozent). Und erstmals seit langem verlangt die Stadt auch mehr Geld für die Nutzung der Kapellen: 250 Euro (statt 244) für die große und 165 (statt 162) für die übrigen. Seit Jahren deckelt die Stadt diese Gebühren, obwohl die Ausgaben nicht gedeckt sind.

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