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Begegnungsstätte am Korbhofe in Bovenden bietet täglich Programm

Treffpunkt des Ehrenamts Begegnungsstätte am Korbhofe in Bovenden bietet täglich Programm

Seit 15 Jahren gibt es die Begegnungsstätte Am Korbhofe. Gebaut wurde die Einrichtung in der Bovender Ortsmitte im Zentrum des betreuten Wohnens der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Göttingen. In den vergangenen Jahren hat die Einrichtung ihre Bedeutung als Treffpunkt für zumeist ehrenamtliche Aktivitäten ausgebaut.

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Christel Jentsch, Lisa Wolff, Margot Uecker und Gertrud Rose (v. l.) treffen sich beim Mittwochskreis zum Canasta-Spielen.

Quelle: Pförtner

Bovenden. „Es ist Wahnsinn, was hier alles läuft“, sagt Angelika Kistner, Leiterin und Sprecherin der Begegnungsstätte.

 
Der Mittwochnachmittag gehört dem Canasta. Wöchentlich trifft sich Lisa Wolff bei Spiele-nachmittagen mit Freundinnen zum Kaffeetrinken und Kartenspielen in der Begegnungsstätte „KOMM“ – Korbhof miteinander mitgestalten. „Hier kommen Bewohner und Nichtbewohner zusammen“, erzählt die Seniorin. Das gelte für viele der Angebote, sagt Kistner. Etwa ein Drittel der Teilnehmer seien Bewohner des von ihrer Kollegin Susanne Meyer-Busch geleiteten betreuten Wohnens. Die Mehrheit aber komme von außerhalb.

 
Die Gruppe rund um Wolff zählt zu den Canasta-Profis, „ich spiele seit 50 Jahren“, sagt etwa Margot Uecker. Zu dem sogenannten Mittwochskreis finden sich um 15 Uhr rund 30 Teilnehmer im Saal der Begegnungsstätte ein. Geleitet wird der Kreis von Christa Braun, eine von vielen ehrenamtlich Engagierten, deren Angebote Kistner koordiniert. Viele Gruppen treffen sich regelmäßig, einige pausieren jedoch während der Sommerferien.

 
So gibt es an Montagen einen weiteren Spielenachmittag, „da kommt dann eher jüngere Klientel“. Eine Theater-AG, entstanden aus einer früheren Kooperation mit der IGS Bovenden, probt ebenfalls montags. „Jetzt spielen nur noch Senioren mit, überwiegend autobiografische Szenen“, erzählt Kistner. Zweimal jährlich gibt es ein Frauenfrühstück, regelmäßig den offenen Nähtreff („Seit vergangenen Oktober an jedem zweiten Sonnabend“), die Tanzgruppe („Die wächst derzeit, aber bislang macht nur ein einziger Mann mit.“), den PC-Treff an Montagen und einen Singkreis an Donnerstagen sowie den anmeldepflichtigen  Mittagstisch von Montag bis Freitag. Täglich ist in der Begegnungsstätte etwas los. Nicht nur den KOMM-Gruppen, darunter auch die Angebote der Erweiterten Nachbarschaftshilfe (ENB), steht die Begegnungsstätte zur Verfügung, „die Räume werden auch vermietet“, betont Kistner.

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