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Behörde bestätigt "Freundeskreis"-Mahnwache

Göttingen Behörde bestätigt "Freundeskreis"-Mahnwache

Die Versammlungsbehörde hat die für Sonnabend, 12. November, angemeldete Mahnwache des rechtsextremen "Freundeskreises Thüringen / Niedersachsen" bestätigt. Auch für den Tag angemeldete Gegendemonstrationen hätten die Bestätigung durch die Behörde erhalten, teilt die Stadtverwaltung mit.

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Mitglieder des "Freundeskreises" bei einer vorhergegangenen "Mahnwache".

Quelle: CH

Göttingen. Ab 11 Uhr will der "Freundeskreis" am Seiteneingang der Stadthalle seine Mahnwache abhalten. Anmelder Jens Wilke rechnet mit 30 bis 50 Teilnehmern. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und das Bündnis gegen Rechts rechnen bei der bereits um 9.30 Uhr auf dem Albaniplatz beginnenden "Matinee gegen Rassismus und Nationalismus“ mit rund 500 Teilnehmern. Ebenfalls ab 9.30 Uhr startet eine Schülerdemo mit erwarteten 150 Teilnehmern auf dem Hiroshima-Platz. Sie soll gegen 14 Uhr auf den Grünanlagen in der Brüder-Grimm-Alle enden. Vier weitere, kleinere Veranstaltungen gegen den "Freundeskreis" mit 20 bis 100 Teilnehmer sind geplant - auf dem Parkplatz der Stadthalle am Hainholzweg, auf dem Eichendorffplatz, an der Kreuzung Friedländer Weg / Herzberger Landstraße und auf dem Hainholzplatz. 

Diese räumliche Nähe der Gegenveranstaltungen zum Kundgebungsplatz des "Freundeskreises" wertet die Polizei als "zusätzliche Herausforderung" an dem Tag, an dem der "Freundeskreis" auch in Duderstadt eine Demonstration angemeldet hat. Die Polizei richte sich "auf Blockadeaktionen oder auch andere Aktivitäten von Gegendemonstranten ein, die die Anreise der FKTN-Teilnehmer verhindern oder zumindest erschweren sollen". Mehrere hundert Beamte der Zentralen Polizeidirektion und aus anderen Polizeiinspektionen stünden der Einsatzleiter Rainer Nolte für die Einsätze in Göttingen und Duderstadt zur Verfügung.

Nolte rechnet mit einer "emotional sehr aufgeheizten, aggressiven Grundstimmung, auch gegenüber der Polizei". Auftrag der Polizei sei es, den "reibungslosen Ablauf" aller Veranstaltungen zu sichern und ein Aufeinandertreffen "von potenziell gewaltbereiten Teilnehmern aus den unterschiedlichen politischen Lagern" zu verhindern. "Gegen potenzielle Störer wird die Polizei entschlossen vorgehen und Straftaten unter Ausschöpfung der uns rechtlich zur Verfügung stehenden Möglichkeiten im Vorfeld konsequent unterbinden beziehungsweise verfolgen."

Verkehrsbehinderungen

Wegen der Kundgebungen, Mahnwachen und Demonstrationen rechnet die Polizei mit Verkehrsbehinderungen in Göttingen und Duderstadt. In Göttingen betreffe dies vor allem den Bereich rund um den Albaniplatz. Vorübergehenden Straßensperrungen seien möglich. Die Polizei empfiehlt, die betroffenen Gebiete nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren. mib

Polizei bei Facebook und Twitter

Ab 8.30 Uhr begleitet die Polizei die beiden Einsätze in Göttingen und Duderstadt in den sozialen Medien. "Situationsaktuell, transparent und überregional" will sie über Twitter und Facebook informieren, Fragen zum Einsatz beantworten aber auch möglichen Gerüchten vorbeugen und entgegentreten. Auf Facebook ist die Göttinger Polizei auf der Seite "PD Göttingen aktuell" zu erreichen.

Bei Twitter twittert sie über den Account  @Polizei_GOE.

www.facebook.com/pdgoettingen.aktuell

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