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Bei den Proben ist „alles für die Katz“

Kirmes und Volkstheater in Lenglern Bei den Proben ist „alles für die Katz“

„Das ist Iwan, der Schreckliche“, scherzt die Truppe. Eine zweite Kuschelkatze hat Manuela Förster zur Probe mitgebracht. In der Bauernkomödie „Für die Katz“, die das Volkstheater Lenglern für die Kirmes probt, soll das Stofftier den toten Kater geben. Denn in der Komödie hat Katrin alias Förster einen Kater.

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Volkstheater Lenglern: Beim Stück „Für die Katz“ geht es um einen Nachbarschaftsstreit.

Quelle: Vetter

Lenglern. Der Nachbar erwischt ihn bei der Jagd auf seine Hühnerküken. Das ein oder andere Federvieh muss daran glauben. Und auch der Kater findet sein Ende – durch einen Schuss aus der Jagdflinte. Nun nimmt der Nachbarschaftsstreit seinen Lauf und zieht sich über drei komische Akte, bis sich herausstellt, dass alles „für die Katz“ war.

Doch bevor die Proben beginnen können, müssen die Laienspieler auf Mitspielerin Cornelia Borchert, warten. Im Stück mimt sie Fieken, die gleich am Anfang auftritt. An diesem Probenabend ist sie nicht ganz pünktlich. Und daher nutzt Förster die Zeit, um dem Bühnenbild samt Requisite den letzten Schliff zu geben: Gläser und Flasche kommen vom Tisch, den Pumpenschwengel rückt sie etwas an die Seite. Außerdem klärt sie, dass das Brot im Brotkorb auf keinen Fall in einer Plastikdose ruhen darf. „Damals gab es noch kein Tupper.“

Durchspielen heißt an diesem Abend die Parole. Denn am Sonnabend, 22. September, ist um 20 Uhr Premiere in der Turnhalle in der Brandenburger Straße. Neu sind in der Truppe drei Jungschauspieler im Alter von 19 bis 21 Jahren. „Es ist so schön, dass wir zum ersten Mal den Altersunterschied zwischen Mutter und Tochter realistisch darstellen können“, sagt Förster. Die noch Jüngeren spielen auch Theater. „Hänsel, Gretel und die unglückliche Hexe“ heißt das Märchen, das sie um 14 Uhr in der Turnhalle aufführen.

Von Ute Lawrenz

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