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Beim Aufbau denkt Hannig ein bisschen an IKEA

Nachtschicht am Freitag Beim Aufbau denkt Hannig ein bisschen an IKEA

Vier LKW-Ladungen an Kunstturn-Geräten sind ausgeladen, ebenfalls ein kompletter Satz an Aerobic-Matten, sorgfältig verteilt auf beide Hallen der IGS in Geismar und die Halle des Felix-Klein-Gymnasiums. Wohlgemerkt verteilt, aufgebaut sind sie noch nicht.

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Quelle: GT

Göttingen. Christoph Hannig, Mitglied des Organisationskomitees beim Erlebnis Turnfest und zuständig für den Wettkampf-Bereich, lässt das allerdings nicht unruhig werden. Freitag Morgen geht es mit den Wettbewerben los, und er ist sich sicher, das dann alles steht und liegt und einsatzbereit ist.

„Der bauliche Zustand der Hallen, sowohl der der großen als auch der der kleinen, ist sehr gut, die GÖSF hat das sehr gut im Griff“, sagte Hannig. Für das „Innenleben“ ist er jetzt mit seiner Volunteer-Crew zuständig. „Natürlich ist das, was wir an Geräten brauchen, noch nicht drin. Aber wir schaffen das bis Freitag Morgen, denn jetzt ist es nicht mehr aufzuhalten, jetzt läuft es.“ Vor allem auch der Schweiß, denn die Außentemperaturen sorgen nicht für Abkühlung. „Aber lieber so als anders, denn bei Regen die Matten und Geräte in die Halle zu tragen, ist sicherlich die schlechtere Alternative“, meinte Hannig.

Er ist überzeugt davon, dass alles klappen wird, sich alle Teile dank Anleitung und eigener Erfahrung zusammenfügen werden. „Manchmal ist das so ein bisschen wie bei Teilen von IKEA“, sagte der Weender mit einem Lächeln im Gesicht.

Eine logistische Meisterleistung müssen er und sein Team von Freitag zu Sonnabend vollbringen. In der Sporthalle am IfS findet am Freitag der Show-Wettkampf der Jugendmeister statt, sofort danach müssen die Geräte abgebaut werden und mit dem LKW nach Geismar gebracht werden, damit es dort am Morgen weitergehen kann. In der Sporthalle der Uni wiederum wird im Rahmen der Erlebnis-Akademie eine Übungsleiter-Fortbildung angeboten. Und diese Gruppe braucht keine Geräte.

Als kleine Motivationsspritze wird Christoph Hannig seiner Crew aber etwas mit auf den Weg geben können, denn es ist ja irgendwie auch ein bisschen wie beim Turnen: Nach jeder wiederholten Übung verbessert man sich.vw

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