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Beim Jahresempfang hat Abschied schon begonnen

Karl Wille Beim Jahresempfang hat Abschied schon begonnen

Das hörten die Holtenser gern: „So lange ich im Amt bin, wird der Weg zum Holtenser Berg nicht freigegeben. Die Straße bleibt dicht!“ Das hat Ortsbürgermeister Karl Wille (SPD) beim Jahresempfang vor 130 Gästen versprochen. Das Problem: Am 11. September sind Kommunalwahlen, und Wille tritt nicht mehr an.

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Ehrungen für Arbeitseinsätze: Karl Wille (links) und Helfer.

Quelle: Heller

So begann der beliebte Ortsbürgermeister schon einmal, Bilanz zu ziehen: „Weil ich wahrscheinlich in Holtensen nicht mehr groß zu Wort kommen werde.“

Sein Bericht, der sein Motto „mehr tun als versprechen“ belegt, wurde ergänzt von Stadtbaurat Thomas Dienberg. Der erinnerte sich launig daran, wie er vor dreieinhalb Jahren von der Terrasse Willes aus mal eben die Ortsumgehung um–planen musste – mit einem Ergebnis, mit dem laut Wille jetzt alle zufrieden sein können.

Ebenso mit der Licht-Regel, nach der die Laternen erst um 0.30 Uhr ausgeschaltet werden und es möglich ist, beim Ortsbürgermeister sechsmal im Jahr Verlängerung zu bestellen – selbst für Privatfeiern.

Wichtig für die Zukunft ist Wille, dass die geplante Höchstspannungsleitung unter die Erde kommt und dass Ortsrat und Bürger bei künftigen Planungen – nicht so wie beim Kindergarten-Anbau – frühzeitig mit einbezogen werden. „Die örtliche Selbstverwaltung muss funktionieren“, meinte auch der Stadtbaurat. Holtensen sei ein gutes Beispiel dafür.Dieses Beispiel braucht Helfer und hat Namen. Fünf von ihnen wurden von Wille genannt: Wolfgang Schmidt, der als Malermeister mit Rat, Tat und VW-Bus bei Arbeitseinsätzen zur Verfügung steht. Jochen Ibendahl, der seit vielen Jahren bei Pflegearbeiten und Arbeitseinsätzen jeder Art hilft. Klaus Zimmerningkat, dessen Einsatz am Osterfeuer, auf dem Friedhof und an der Grillhütten nicht wegzudenken ist.

Meik Weißleder, der allen Vereinen bei ihren Fahrten oder Arbeitseinsätzen hilft. Und Dieter Henze, der seit mehr als 20 Jahren bei allen Arbeiten rund um die Feuerwehr, auf Friedhof und Kinderspielplatz mitgeholfen hat. Sie alle erhielten zum Dank vom Ortsrat ein Buch.

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