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Benefizkonzert des GSO zugunsten von „Keiner soll einsam sein“

Instrumental hervorragend Benefizkonzert des GSO zugunsten von „Keiner soll einsam sein“

So etwas geht nur in der Musik: Statt des Atlantischen Ozeans trennt  manchmal nur eine Pause die Neue von der Alten Welt. Vor der Pause Antonín Dvořáks 9. Sinfonie, die er ab 1892 in seiner  New Yorker Zeit geschrieben hat, danach drei der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms.

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Bestens aufgelegt: Das Göttinger Symphonie-Orchester spielt für das Tageblatt.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Christoph-Mathias Mueller hat das Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) am Donnerstagabend in der  Stadthalle hörenswert durch beide Welten geführt – und mit den verkauften Karten Spenden für die Weihnachtshilfe des Göttinger Tageblatts gesammelt. Und die helfen nicht in der weiten Welt, sondern unmittelbar in der Nachbarschaft.

Das GSO spielte Dvořák wohl so überzeugend, dass die Gäste nach jedem der vier Sätze Applaus spendeten. Mueller schien über diese Abweichung vom ungeschriebenen Konzertgesetz ebenso überrascht wie erfreut. Nach der Pause forderte er das Publikum bei Brahms‘ Ungarischem Tanz Nr. 5 sogar zum Mitklatschen auf – das er dann gleich mitdirigierte.

Die zweite Hälfte des Abends hatte weitere Glanzlichter zu verzeichnen: Eines setzte die elfjährige Violinistin Giulia-Isabella Schwetje, die in Antonio Vivaldis Violinkonzert in a-Moll – nicht nur für ihr Alter – expressive Solopassagen präsentierte. Nur wenige Stunden zuvor hatte sie ihr Können bereits auf der Musikalischen Morgenveranstaltung des GSO gezeigt.

Zum Abschluss bot das GSO mit Irving Berlins „White Christmas“ die meistverkaufte Single aller Zeiten. Und die funktionierte an diesem Abend auch rein instrumental hervorragend, warmen Streicher- und Posaunenklängen sei Dank.

Von Jonas Rohde

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