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Benefizkonzert zugunsten von „Keiner soll einsam sein“

Drei Jahrhunderte Musik Benefizkonzert zugunsten von „Keiner soll einsam sein“

Auch das Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) unterstützt die Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein“ seit vielen  Jahren – und zwar mit dem, was die Musiker unter Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller am besten können: Sinfonische Musik aus unterschiedlichen Epochen.

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Mit sinfonischer Musik für den guten Zweck: das Göttinger Symphonie-Orchester unter Christoph-Mathias Mueller.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das Programm des Benefizkonzerts am Donnerstag, 4. Dezember, in der Göttinger Stadthalle bietet Kontraste aus drei Jahrhunderten Musikgeschichte.

Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 in e-Moll „Aus der Neuen Welt“ ist an den Anfang des Abends gestellt. Sein vielleicht bekanntestes Werk ist 1893 entstanden, nachdem er die Stelle als Direktor des National Conservatory of Music in New York angetreten hat. In vier Sätzen arbeitet sich Dvořák an den unterschiedlichen Eindrücken ab, die er in seiner vorübergehenden Heimat gesammelt hat.

Das motivische Material ist reich an musikalischen Einflüssen Amerikas, Dvořák setzte sich intensiv mit Spirituals und Musik indigener Völker auseinander. Spannend ist, wie er diese effektreich und anrührend mit europäischen Einflüssen der Romantik orchestriert.

Zurück in die frühe Romantik geht es mit Carl Maria von Webers Ouvertüre zu „Euryanthe“, nach einem weiteren Schritt in die musikgeschichtliche Vergangenheit gefolgt vom ersten Satz aus Antonio Vivaldis Violinkonzert in a-Moll. Nach Li Huanzhis Spring-Festival-Ouverture führt Mueller das Publikum zum Dvořák-Zeitgenossen und Unterstützer Johannes Brahms. Der dramaturgische Kreis schließt sich mit drei seiner Ungarischen Tänze.

Neue Facetten

Und weil Weihnachten vor der Tür steht, gibt es zum Abschluss Irving Berlins „White Christmas“ einmal im sinfonischen Gewand zu hören. Die Melodie der meistverkauften Single aller Zeiten ist bekannt, erhält durch die Orchestrierung   aber neue Facetten.

Solistin ist die erst elfjährige Violinistin Giulia-Isabella Schwetje. Am Vormittag des 4. Dezember gibt es für ältere Hörer in Zusammenarbeit mit dem Polizeichor Göttingen ein leicht abgewandeltes Konzertprogramm, das um 10.30 Uhr in der Stadthalle beginnt. In der Veranstaltung des Fachdiensts Kultur und der Seniorenberatungsstelle werden unter anderem gemeinsam mit dem Publikum Weihnachtslieder gesungen – vielleicht ja neben deutschsprachigen Klassikern auch „White Christmas“.

Beginn des Abendkonzerts zugunsten von „Keiner soll einsam sein“ ist am Donnerstag, 4. Dezember, um 20 Uhr in der Stadthalle. Am Folgetag ist das GSO mit demselben Programm auch noch in Friedland zu Gast. Beginn ist am 5. Dezember um 20 Uhr in der Aula der Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen, Bönneker Straße 10.

Von Jonas Rohde

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