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Berliner Kissen abgebaut – Freude in Rosdorf

Bremsschwellen im Siekweg Berliner Kissen abgebaut – Freude in Rosdorf

Seit gut einem Monat sind die Bremsschwellen im Siekweg, die dort vor vier Jahren zur Verkehrsberuhigung installiert worden waren, weg – und viele Rosdorfer Bürger finden das anscheinend gut. Von positiven Rückmeldungen, die ihn nach dem Abbau der sogenannten Berliner Kissen erreicht hätten, berichtet Karsten Rindermann vom Bauamt der Gemeinde.

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Fahrt ohne Hindernis: An die Bremsschwellen auf dem Siekweg erinnern nur noch leichte Abdrücke auf der Fahrbahn.

Quelle: Hinzmann

Rosdorf. Eine Anwohnerin habe sich zum Beispiel telefonisch bedankt, weil die Bremsschwellen Lärm verursacht hätten – vor allem, wenn größere Fahrzeuge diese passierten. Damit sei es nun zum Glück vorbei. „Darüber freuen wir uns natürlich“, sagt Rindermann.

Die Bremsschwellen waren im Jahr 2008 für etwa 3000 Euro auf der Fahrbahn angebracht worden, um Verkehrsteilnehmer auf die Tempo-30-Zone im Siekweg aufmerksam zu machen. Jetzt mussten sie laut Rindermann aber wieder abgebaut werden, weil sie stark beschädigt waren. 5000 Fahrzeuge am Tag hätten an den vornehmlich aus Gummi bestehenden Kissen ihre Spuren hinterlassen. Die Bremsschwellen damals anzubringen, sei zwar „nicht ganz verkehrt“ gewesen, weil sie eine günstige Alternative zu teuren Aufpflasterungen gewesen seien. Neue würden allerdings nicht gekauft, sagte Rindermann. Sie gingen nur wieder kaputt.

Er hoffe, dass sich die Autofahrer mittlerweile gemerkt hätten, dass im Siekweg Tempo 30 gelte. Außerdem bremse die Kurve am Kampweg den Verkehr ohnehin ab, sagte Rindermann.

Eine weitere Maßnahme zur Verkehrsberuhigung wird demnächst im Steinflurweg umgesetzt. Dort sollen laut Rindermann Parkflächen auf der Straße markiert werden. Zuvor aber müsse die marode Fahrbahn erst noch saniert werden. Ihr Zustand sei „sehr bedenklich“.

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Von Redakteur Andreas Fuhrmann

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