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Berührungsängste abbauen mit Musik

Open-Air-Festival am Christophorushaus Berührungsängste abbauen mit Musik

Das Sommerfest der Christophorusgemeinde und der Diakonie Christophorus gehört seit rund 20 Jahren zur festen Größe im Göttinger Festivalkalender. Am Sonnabend ist dort eine Ära zu Ende gegangen.

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Mehrere hundert Gäste kamen zum Open-Air-Festival auf dem Gelände des Christophorushauses in Göttingen. 

Quelle: PH

Weende. So ganz genau weiß Richarda Danielczick auch nicht mehr, wie viele Open-Air-Festivals es auf dem Gelände des Christophorushauses gegeben hat. »1995 oder 1996 haben wir angefangen«, sagt die Leiterin des Bereichs Wohnen der diakonischen Einrichtung. Vor rund 20 Jahren hat sie das Festival mit ins Leben gerufen. Das in diesem Jahr war ihr letztes, das sie im aktiven Dienst miterlebt. Im September geht sie in den Ruhestand.

Bands spielen ohne Gage 

»Beim ersten Festival hatten wir ganz schlechtes Wetter. Wir haben für Gunther Hampel die Bühne trocken halten müssen«, sagte Danielczick. Der Göttinger Jazzer war damals der Star des Festivals, am Sonnabend waren es Seven Up. Hampel wie die A-cappella-Formation eint, dass sie wie alle anderen Bands auch ohne Gage auf dem Festival auftreten.

»Unser Ziel mit dem Festival war es, Berührungsängste abzubauen«, sagt Danielczick. Es sollten nicht nur Eltern der Bewohner auf das Gelände sondern auch Nachbarn, Studenten, Musikinteressierte, die sonst nichts mit dem Christophorushaus zu tun hatten.

Mehrere hundert Gäste

Das Ziel sei immer noch aktuell, sagte der stellvertretende Vorsteher Christian Lutze. Und das hat auch am Sonnabend funktioniert: Mehrere Hundert Gäste kamen, um mit den derzeit rund 120 Bewohnern zu feiern. Außer Seven Up standen nach der Eröffnung durch Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU) UpGates, Hot Docs und SoBIG auf der Bühne. 

Bei einem Human-Soccer-Match traten in sommerlicher Hitze unter anderem die Spitze der Kreisverwaltung, Landrat Bernhard Reuter und Kreisrat Marcel Riethig (beide SPD), dem SPD-Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann und der Vorstandsvorsitzenden des Kirchenkreistages, Gunda-Marie Meyer, sowie Bewohnern gegeneinander an. Zur Abkühlung gab es auf dem Gelände das Waschweiber-Spiel, eine Wasserrutsche oder der Grusel-Wasserpfad.

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