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Berufsberatung mit Praktikern für 600 Schüler

Rotary-Projekt für Elftklässler Berufsberatung mit Praktikern für 600 Schüler

Etwa 600 Oberstufenschüler aus den Göttinger Gymnasien und Gesamtschulen haben Donnerstag einen direkten Einblick in verschiedene Berufe bekommen. Mehr als 30 Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Bereichen standen ihnen als Berufsberater mit Praxiserfahrung Rede und Antwort.

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Tageblatt-Redakteur Ulrich Schubert (r.) und Rupert Fabig informieren im Hainberg-Gymnasium über Journalismus.

Quelle: Pförtner

Göttingen . Seit etwa 20 Jahren organisiert der Rotary Club Göttingen-Süd jährlich einen Berufsinformationstag mit gestandenen Praktikern für Elftklässler aus den Göttinger Gymnasien und Gesamtschulen, vom Abendgymnasium und aus der Waldorfschule. In diesem Jahr stellte das Hainberg-Gymnasium seine Aula und Klassenräume für die Info-Runden zur Verfügung.

„Wir wollen den Schülern die Möglichkeit geben, sich vor ihrem Abitur aus erster Hand und mit persönlichen Einschätzungen der Referenten über möglichst viele Berufe informieren zu können“, erklärte Organisator Jochen Dörner. Als sozialer Club engagiere sich Rotary in vielen Bildungsprojekten.

„Das ist einfach eine gute Sache“, lobte der ehemalige Leiter des Forstamtes Reinhausen, Otto A. Beck, die Aktion. Er ist seit vielen Jahren als Referent dabei, „und es macht auch mir Spaß“. Er habe auch schon einmal einen Forstwirt getroffen, der seinen Beruf einige Jahre vorher in der Rotary-Runde gefunden hatte.

Über Journalismus referierten Ulrich Schubert und Rupert Fabig vom Göttinger Tageblatt. Ein besonders spannendes Thema für Lina Leonie Küther. Die 18-Jährige schreibt ihre Facharbeit über Grenzen der Pressefreiheit im Nahen Osten. „Es war interessant zu erfahren, wie viele Wege in den Journalismus führen. Mein Berufswunsch hat sich verfestigt“, sagte die Elftklässlerin.

Um „einen Eindruck davon zu erhalten, auf welchen Gebieten Mathematiker arbeiten“, besuchte Marcel Helmig von der IGS Geismar eine Info-Runde zum Thema Mathematik. Resultat: „Mathe zu studieren, ist eine Überlegung wert.“ Das Interesse der Schüler ist unterschiedlich. Die Bereiche Psychologie, Marketing und Lehramt waren gut belegt, Banken- und Versicherungswesen sowie Mathematik und Zahnmedizin weniger. us/fab

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