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Beschwerde gegen Neubau am Groner Tor

Kulturverbund wendet sich an Landesministerium Beschwerde gegen Neubau am Groner Tor

Der geplante Neubaukomplex am Groner Tor sorgt weiter für Diskussionen. Der Verein Kulturverbund Göttingen kritisiert die Planungen auf dem Gelände neben dem Zoologischen Institut und hat jetzt einen Brief an das Niedersächsische Sozialministerium geschickt.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Das für Fragen des Baurechts zuständige Ministerium in Hannover hat den Eingang einer Beschwerde bei der Kommunalaufsicht bestätigt. „Ja, ein entsprechendes Papier liegt uns vor“, sagt Dominik Kimyon, Sprecher im Sozialministerium auf Tageblatt-Anfrage. „Das Ministerium hat, wie bei solchen Vorgängen üblich, jetzt bei der Göttinger Stadtverwaltung einen Bericht zum Thema angefordert.“

Der Kulturverbund hatte unter anderem wiederholt bemängelt, dass sich das große Bauvorhaben nicht, wie es der angewandte Paragraf 34 des Baugesetzbuches vorsieht, „in die nähere Umgebung“ einfügt.

Stadtbaurat Thomas Dienberg weist im Gegenzug darauf hin, dass „die absolute Größe eines Gebäudes“ nicht Maßstab sei, ob der Paragraf 34 angewendet werden dürfe oder nicht. „Die Kernfrage ist, ob eine bauliche Umgebung vorhanden und geeignet ist, den Maßstab nach Art und Maß der baulichen Nutzung für das neue Vorhaben zu definieren. Erst jenseits dieser Grenze wäre ein Planungserfordernis gegeben, wenn ein Vorhaben die städtebauliche Entwicklung und Ordnung beeinträchtigt“, argumentiert Dienberg.

bib/mib

Eine  Diskussionsveranstaltung zu dem Thema Neubau Groner Tor beginnt am Montag, 24. November, um 19 Uhr in der Zoologie, Berliner Straße 28.

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