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Bestellung von Bezirksschornsteinfegern für Landkreis Göttingen

Glück auf Zeit Bestellung von Bezirksschornsteinfegern für Landkreis Göttingen

„Es ist schön, unter neun Glücksbringern zu sitzen.” Mit diesen Worten hat Landrat Bernhard Reuter (SPD) neun Bezirksschornsteinfeger des Landkreises auf ihrer Bestellung begrüßt – und mit ihnen informell über die Änderungen gesprochen, die das Anfang 2013 in Kraft getretene Schornsteinhandwerksgesetz für sie und ihre Kunden mit sich bringt.

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Auf dem Dach des Kreishauses: Schornsteinfeger mit Landrat Reuter.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Neun von den 16 Kehrbezirken des Landkreises werden neu besetzt. Allerdings nicht wie vor der Gesetzesänderung unbefristet, sondern lediglich für sieben Jahre – dann werden die Stellen der Bezirksschornsteinfegermeister neu ausgeschrieben.

Die neun Meister nehmen ihren Dienst offiziell am 1. Januar 2015 auf, ihre Dienstzeit endet am 31. Dezember 2021. Reuter hob die Vorteile des neuen Systems hervor: Durch einen geregelten Bewerbungsprozess würden Eignung, Befähigung und fachliche Leistung sichergestellt.

Das neue Gesetz bringt auch für Kunden erhebliche Änderungen mit sich: Durch den Wegfall des sogenannten Kehrmonopols können Kehrarbeiten auch von anderen qualifizierten Personen als dem Bezirksschornsteinfeger erledigt werden.

Nur hoheitliche Aufgaben wie die Feuerstättenschau liegen nach wie vor in seinen Händen. Der durch die freie Vergabe entstehende Wettbewerb soll sich positiv auf die Preise der Kehrarbeiten auswirken. Reuter gab zu bedenken, dass die bisherige Ersparnis für Einfamilienhausbesitzer allerdings zu vernachlässigen sei.

Von Jonas Rohde

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