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Bienenseuche ausgebrochen

Amerikanische Faulbrut Bienenseuche ausgebrochen

Bei einem Bienenvolk in Weende ist die Amerikanische Faulbrut nachgewiesen worden. Der Landkreis Göttingen hat eine Sperrzone mit einem Radius von zwei Kilometern um den befallenen Bienenbestand eingerichtet.

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Quelle: Pixabay

Göttingen. Die Tierseuche befällt ausschließlich die Brut von Honigbienen. Die von den Bakterien befallene Brut stirbt und wird zersetzt.

Zum Schutz anderer Bienenvölker hat der Landkreis eine Sperrzone mit einem Radius von zwei Kilometern um den befallenen Bienenbestand eingerichtet. Betroffen sind das östliche Weende, Teile der Göttinger Nord- und Oststadt, Nikolausberg und die nördlichen Teile von Herberhausen, teilt die Kreisverwaltung weiter mit. Die Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zur Einrichtung der Sperrzone wird sofort vollzogen und tritt am Mittwoch, 7. November, in Kraft.

Die Einrichtung des Sperrbezirks bedeutet unter anderem:

 Jeder, der im Sperrbezirk Bienen hält, muss dies unverzüglich anzeigen beim Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises, Telefon 0551/525-2493.

 Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind sofort amtstierärztlich auf Amerikanische Faulbrut zu untersuchen (nach Absprache mit dem Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz).

 Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

 Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.

 Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk gebracht werden.

Die Verfügung und eine detaillierte Karte zur Sperrzone sind auf der Webseite des Landkreises abrufbar: landkreisgoettingen.de.

Von Matthias Heinzel

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