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Biergarten an Göttinger Leine wird konkret

Grünes Licht Biergarten an Göttinger Leine wird konkret

Für die Idee, direkt an der Leine in Göttingen einen Biergarten zu eröffnen, gibt es politische Rückendeckung. Einstimmig haben die Fraktionen im Rat der Stadt einem Vorstoß der CDU/FDP-Gruppe zugestimmt, teilweise aber unter Vorbehalt.

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Quelle: Weihrauch/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Ähnlich wie andere Städte erobere die Stadt Göttingen ihren Fluss immer mehr zurück. Das einst schnurgerade Flussbett werde zunehmend aufgelockert, und an immer mehr Stellen könnten Göttinger an den Uferbereichen problemlos das Wasser erreichen, erklärte für die Gruppe Hans Otto Arnold. Vor diesem Hintergrund sei es „nur folgerichtig“, auch einen Biergarten in Leinenähe zu betreiben. Dafür geeignet sei ein Bereich westlich der Lokhalle und Volkshochschule.

Damit werde das ganze Viertel aufgewertet. Die Stadt müsste nur den Weg dafür frei machen und dort eine Leine-Gastronomie planungsrechtlich zulassen. Betrieben werden sollte ein Biergarten allerdings privat, so Arnold.

Es spreche nichts dagegen, das zu prüfen, erklärte für die Grünen ihr Vorsitzender Rolf Becker. Grundsätzlich müsse aber umfangreicher darüber diskutiert werden. Um das Areal aufzuwerten müsse auch ein besserer Weg zur VHJS und Lokhalle erschlossen und die Straße parallel zur Leine umgestaltet werden. Zugleich gab Becker zu bedenken, dass es an der Leine auch im Sommer abends häufig zu kühl für einen Biergartenbetrieb sei. „Eigentlich brauchen wir für das Areal eine ordentlichen Rahmenplan“, konterte für die SPD Christian Henze.

Jetzt ad-hoc mit einem Biergarten „ein weiteres Faktum“ zu schaffen sei „schwierig“. Er plädierte dafür, zunächst nur ein „provisorischen Projekt“ zuzulassen und später einen ordentlichen Biergarten in einen Rahmenplan zu integrieren. Volle Unterstützung gab es von Thorsten Wucherpfennig (Linke) und Martin Rieth (Piraten) - „eine schlichte Lösung , zum Beispiel mit einem Bauwagen, reicht doch“, so Rieth.

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