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Ein Bild für Edda in Oklahoma

Erlös kommt Katzen-Gnadenhof zugute Ein Bild für Edda in Oklahoma

Zwei Passionen hat Angelika Apenberg-Brechelt: Katzen und Kunst. Darum hat die Friseurmeisterin und Kosmetikerin am Sonnabend in ihrem Salon in der Prinzenstraße ihre selbstgemalten Bilder ausgestellt und verkauft – der Erlös kommt dem Katzen-Gnadenhof im Luttertal zugute.

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Angelika Apenberg-Brechelt (r.) verkauft Bilder zugunsten des Katzenhauses.

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Jetzt bin ich unsicher“, sagt Sabine Heuer. Eigentlich wollte sie die „Katze in Silber“ erwerben. Doch dann sind ihre Augen auf  die „Buddha-Maske grün“ gefallen. Nun lässt sie ihre Augen von einem Bild zum anderen wandern. „Tja“, sagt sie nachdenklich und wiegt unschlüssig den Kopf hin und her.  

 
80 Bilder hat Apenberg-Brechelt ausgestellt. Sie malt Aquarelle sowie in Öl und in Acryl. Ihre Motive: Tiere, vor allem Katzen, aber auch mal Löwen und Tiger. Weiterhin Landschaften, zum Beispiel die Küste der Kapverdischen Inseln, für die ein Foto aus dem Tageblatt als Vorlage diente. Und schließlich Buddhas – die stoisch dasitzenden, gütig dreinblickenden Figuren haben es der Künstlerin, die seit ihrer Kindheit malt, ganz offensichtlich angetan.
Gabi Sauter entscheidet sich für ein Katzen-Bild, das sie ihrer Schwester Edda schenken will, wenn sie diese im Mai in Oklahoma besucht. „Ich hätte ja gern ein größeres genommen, aber das bis nach Amerika zu transportieren, wäre extrem unpraktisch.“

Fünf Bilder verkauft Apenberg-Brechelt, erhält außerdem zwei Spenden. Insgesamt kommen 400 Euro zusammen, die allesamt an den Katzen-Gnadenhof (früher Katzenhaus Luttertal) gehen sollen. „Ich hätte mir ein paar Besucher mehr gewünscht“, sagt die Künstlerin, „vielleicht hat ja der strömende Regen den einen oder anderen davon abgehalten, in die Stadt zu gehen.“ Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, so die 63-Jährige: Wer Interesse hat, eines ihrer Bilder für einen guten Zweck zu kaufen, kann sich weiterhin melden.

 
Sabine Heuer hat sich mittlerweile entschieden. Für die Katze und gegen den Buddha. Sie wisse auch schon, wo sie das Bild aufhängen wird: „Im Flur, genau gegenüber der Eingangstür.“

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