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Bilder dokumentieren 250 Jahre Wallpromenade in Göttingen

Ausstellung Bilder dokumentieren 250 Jahre Wallpromenade in Göttingen

24 alte Fotos, Gemälde und Stiche dokumentieren seit Donnerstag, wie sich der Göttinger Wall rund um die Innenstadt in den vergangenen zweieinhalb Jahrhunderten verändert hat. Zum 250. Geburtstag der Wallanlagen als Park und Flaniermeile hat die Stadtverwaltung an 22 Standorten Schautafeln mit diesen Bildern aufgestellt – rechtzeitig für einen informativen Pfingstspaziergang.

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Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Landschaftsarchitektin Birgit Busse zeigen am Bismarckhäuschen eine Karte mit Tafel-Standorten.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Dazu gibt es eine neu aufgelegte Broschüre über 250 Jahre Wallpromenade mit geschichtlichen Hintergründen und den Tafel-Standorten auf einer Karte. „Ich hoffe, dass die alten Bilder viele Göttinger zu einem Wallspaziergang animieren und ihr Interesse für die Geschichte unserer wunderschönen Stadt noch darüber hinaus wecken“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) während eines Eröffnungsrundgangs.

 
Wo einst ein deutlich höherer Wall, Mauern und Wassergräben die Stadt vor Feinden schützten, zieht sich heute ein beliebter Flanierweg rund um die City. Vor 250 Jahren haben die Göttinger ihre Verteidigungsanlage als solche aufgegeben und aus dem Bollwerk einen Spazierweg mit vielen Bäumen und Büschen gemacht. Die Kuppen des Walls wurden abgetragen und an seinen Flanken 460 Alleebäume gepflanzt, erklärte am Donnerstag die Landschaftsarchitektin Birgit Busse vom städtischen Fachbereich Stadtgrün. Es folgten Bänke und Tische, von denen aus Spaziergänger einen freien Blick in die offene Landschaft hatten. In den Folgejahren verschwanden auch die alten Stadttore – heute teilen dort breite Straßen den Wall.

 
Die Bilder an den 22 Stationen zeigen, wie sich der Wall seitdem verändert hat – durch längst abgerissene und neu gebaute Häuser, gewachsene Bäume und Autos statt Kutschen. Es sind viele Bilder mit Überraschungsmomenten. Und an mehreren Stationen wurden dafür alte Sichtschneisen wieder frei geschnitten, damit Spaziergänger dem Blick des einstigen Fotografen und Malers folgen können. Den Flyer gibt es im Neuen und im Alten Rathaus, in den Stadtbibliotheken und Verwaltungsstellen. Zum Tag des offenen Denkmals plant die Verwaltung außerdem Sonderführungen zu 250 Jahre Wallpromenade. 

Foto: Hinzmann

Reproduktion: Fachdienst Grünflächen Göttingen

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