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Bioenergiedorf Jühne als ausgezeichneter Ort im Land der Ideen geehrt

Zehn Jahre Genossenschaft Bioenergiedorf Jühne als ausgezeichneter Ort im Land der Ideen geehrt

Das Bioenergiedorf Jühnde war ein Pionier der Energiewende – und will das auch in Zukunft bleiben: mit der Weiterentwicklung im Rahmen des Projekts „Bioenergiedorf 2.0“. Für dieses Projekt ist die Genossenschaft Bioenergiedorf Jühnde von der Initiative „Deutschland, Land der Ideen“ als „Ausgezeichneter Ort“ gewürdigt worden.

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Preisverleihung: Quaas, Fangmeier, Brenneken, Herbst (v. l).

Quelle: Pförtner

Jühnde. Zum Wettbewerbs-Thema „Innovationen querfeldein – ländliche Räume neu gedacht“ lieferte das Projekt in der Kategorie Umwelt eine Antwort auf die Frage, wie eine ländliche Gemeinde unabhängig von fossilen Energieträgern werden kann, heißt es zur Begründung.

Die Genossenschaft wurde vor zehn Jahren gegründet, seit 2005 erzeugt der Ort Strom und Wärme selbst – aus Quellen wie Getreide oder Gülle. Inzwischen produzieren die Jühnder mehr Energie als der Ort selbst braucht.

Doch die Genossenschaft will sich auf dem Erreichten nicht ausruhen. Mit dem Projekt Bioenergiedorf 2.0, das nun in die Finanzierungsphase geht, soll neuen technischen Entwicklungen Rechnung getragen werden.  Geplant sind unter anderem ein zusätzliches Blockheizkraftwerk, ein zusätzlicher Wärmespeicher und ein zusätzliches Silo.

Bei der Festveranstaltung in der Friedrich-Spielmann-Halle würdigten gleich mehrere Redner den innovativen Weg, den Jühnde gegangen ist: die stellvertretende Landrätin Maria Gerl-Plein (Grüne), Dietmar Bode (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Jühnde, Uli Quaas vom Land der Ideen, Eckhard Fangmeier, Vorstand der Genossenschaft, und Oliver Brenneken, Vorsitzender des Aufsichtsrats. Urkunde und Trophäe übergab Andreas Herbst von der Deutschen Bank, die Förderer der Initiative Land der Ideen ist.

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Sie haben sich einiges einfallen lassen – und vermutlich waren an diesem Erntedank-Sonntag auch die meisten Einwohner des Bioenergiedorfes auf den Beinen. Jühnde hat von Donnerstag bis Montag Kirmes gefeiert mit dem großen, farbenfrohen Umzug durch den Ort am Sonntag, 5. Oktober.

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