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Bis zu 30 Prozent weniger Unfälle

Positive Zwischenbilanz zur A-7-Konferenz vom Landkreis Göttingen Bis zu 30 Prozent weniger Unfälle

Vor einem Jahr hat der Kreis Göttingen eine A-7-Konferenz abgehalten, bei der Maßnahmen zur Verkehrssicherheit festgelegt wurden. Nun haben Landrat Bernhard Reuter und Polizeipräsident Uwe Lührig positive Zwischenbilanz gezogen. Es gab weniger Unfälle und Vollsperrungen, Umleitungen wurden verbessert.

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Positive Bilanz: Weniger Unfälle und Staus auf der A 7.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. „Die Situation auf der A 7 war besorgniserregend. Jetzt ist nicht alles gut, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagte Reuter, Initiator der Konferenz, mit der auf die Häufung schwerer Unfälle auf der A7 reagiert wurde. Beim Treffen im Juli 2015 hatten Vertreter betroffener Kommunen und Behörden über die Situation auf der A 7 zwischen Göttingen und der südlichen Landesgrenze gesprochen - und einen Aktionsplan mit Maßnahmen erstellt.

Dazu gehörte eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 120 zwischen der Anschlussstelle Lutterberg und dem Dreieck Drammetal. Während es dort Richtung Norden von Januar bis Juli 2015 zu 74 Unfällen kam, wurden 2016 im gleichen Zeitraum 55 Unfälle festgestellt. In Richtung Süden reduzierten sich im gleichen Zeitraum die Unfälle von 76 im Jahr 2015 auf 53 im Jahr 2016 - ein Rückgang von circa 30 Prozent.

An der Gefällstrecke am Laubacher Berg Richtung Norden seien die Unfallzahlen gleich geblieben. Es seien kurzfristig Maßnahmen zur Erhöhung der Griffigkeit des Fahrbahnbelags geplant, „die 2017 in einer Sanierung der Fahrbahn münden sollen“, so Lührig.

Außerdem wurden Umleitungen in Göttingen/Rosdorf/Friedland besser ausgeschildert. Die Umleitungen in Hann. Münden/Staufenberg sollen noch geprüft werden.

„Erfreulich ist, dass wir von Januar bis Ende Juli nur noch zehn Vollsperrungen/Staulagen nach Verkehrsunfällen feststellen konnten“, sagt Lührig. 2015 waren es im gleichen Zeitraum 22.

Auf den Straßen gebe es nach wie vor zu viele Unfälle, so Lührig, Ursachen wie zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand oder Telefonieren während der Fahrt müssen bekämpft werden. So sei für dieses Jahr noch eine Großkontrolle auf der A 7 geplant.hsc

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