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Bis zu 33 Prozent mehr für durchschnittliche Taxifahrt

Taxipreise steigen Bis zu 33 Prozent mehr für durchschnittliche Taxifahrt

Die Erhöhung der Preise für Taxifahrten wird offenbar nicht ganz so drastisch ausfallen, wie von den Göttinger Taxiunternehmen beantragt. Nach Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung und dem Gesamtverband für das Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) soll der Grundpreis von 2,80 auf 3,10 Euro angehoben werden.

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Auch am Taxi-Stand am Bahnhof könnte es im kommenden Jahr weniger Fahrgäste geben, befürchtet das Taxi-Gewerbe.

Quelle: Heller

Göttingen. Für die ersten drei Kilometer sollen 2,60 Euro, für jeden weiteren Kilometer zwei Euro berechnet werden. Das Taxigewerbe hatte 2,80 respektive 2,60 Euro beantragt. Die Anfahrtsentgelte sollen um 12,5 Prozent steigen.

Zurzeit gelten noch Kilometerpreise von 1,80 beziehungsweise 1,60 Euro. Insgesamt ergibt sich bei Fahrten zwischen drei und 20 Kilometern mit den jetzt vorgelegten Änderungen eine Erhöhung zwischen knapp 27 bis knapp 33 Prozent. Wartezeiten sollen mit 0,10 Euro für jeweils 13,33 Sekunden (entspricht 27 Euro pro Stunde) berechnet werden.

Entfallen sollen die bisherigen unterschiedlichen Tarifzuschläge für Kombi- und Großraumtaxen. Stattdessen soll ein Zuschlag von fünf Euro bei der Beförderung von mehr als vier Fahrgästen und von sechs Euro bei der Beförderung von mehr als sechs Fahrgästen eingeführt werden. Der Zuschlag für die Beförderung von Fahrrädern steigt von drei auf fünf Euro.

Die Erhöhung muss noch vom Rat der Stadt beschlossen werden. Greifen soll die Erhöhung zum Jahreswechsel.

Antrag auf Preiserhöhung

Das Taxigewerbe hatte seinen Antrag auf Preiserhöhung unter anderem mit dem Mindestlohn begründet, der ab kommendem Jahr gelten soll. Derzeit würden den Fahrern Löhne von etwa sechs und 6,50 Euro gezahlt, teilt der GVN mit. Dazu kommt der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung in Höhe von 20 bis 25 Prozent bei fest Angestellten und etwa 30 Prozent bei Aushilfsfahrern.

Als weitere Begründung hatte der GVN in seiner Antragsbegründung erheblich gestiegene Kosten für der Versicherungen für das Taxigewerbe angeführt.

Wegen der trotz der Preiserhöhungen erwarteten schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnet das Taxigewerbe mit zurückgehenden Fahrgastzahlen. Außerdem geht unter den Fahrern jetzt die Angst um, dass es zu vermehrten Kündigungen, auch wegen des wahrscheinlichen Rückgangs bei den Fahrgästen kommen könnte. Zu einzelnen Kündigungen zum Jahresende soll es bereits gekommen sein.

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