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Bischof aus Botsuana besucht Göttingen

Vom 26. bis 30. September Bischof aus Botsuana besucht Göttingen

 Bischof Cosmos Moenga von der evangelisch-lutherischen Kirche in Botsuana ist vom 26. bis 30. September im Kirchenkreis Göttingen zu Gast. In Begleitung von Superintendent Friedrich Selter wird er einen Einblick in die Struktur und Arbeitsabläufe des Kirchenkreises erhalten.

Göttingen. Moenga ist Teilnehmer der dritten Partnerkirchenkonsultation des evangelisch-lutherischen Missionswerks in Hermannsburg. 21 Kirchenleiterinnen und Kirchenleiter aus Äthiopien, Botsuana, Brasilien, Indien, Malawi, Peru, und Südafrika kommen auf Einladung des Missionswerks in Hermannsburg zusammen, um mit den Leitungen der Landeskirchen Hannover, Braunschweig und Schaumburg-Lippe Erfahrungen auszutauschen und strategische Fragen zu besprechen, wie zum Beispiel den Umgang mit Homosexualität und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften in den Kirchen.

Moenga

Quelle:

Teil der zehntägigen Konsultation ist ein Besuchsprogramm, in dem die ausländischen Gäste die Gelegenheit haben, den Arbeitsalltag eines Kirchenkreises oder Sprengels in Deutschland mitzuerleben. Auf der Themenwunschliste der Besucher finden sich Bereiche wie Personal-Management, Gemeindevisitationen, volkskirchliche Besonderheiten, Gottesdienstpraxis, religiöse Sozialisation oder Partnerschaftsarbeit.

Moenga steht in dem südafrikanischen Land Botsuana einer Kirche mit etwa 28 000 Mitgliedern vor. Er wird als Begleiter von Superintendent Friedrich Selter die Alltagsarbeit im Göttinger Kirchenkreis und seinen Gemeinden miterleben. Im Mittelpunkt des Besuches stehe der kollegiale Austausch über Kirchenleitungspraxis und kirchliches Leben, heißt es in einer Mitteilung.

Selter

Quelle:

So werde der Besuch für beide Seiten eine Bereicherung werden. Denn es begegneten sich an diesen vier Tagen nicht nur verschiedene Kulturen, sondern auch unterschiedliche kirchliche Strukturen. Im südlichen Afrika etwa gebe es  eine Freiwilligkeitskirche, die sich ohne Kirchensteuern selbst erhalte und in weit höherem Maße auf Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit ihrer Gemeindeglieder angewiesen sei als die Volkskirche in Deutschland.

Das Missionswerk in Hermannsburg arbeitet außerhalb von Europa mit 19 evangelischen Kirchen in 17 Ländern zusammen. Es engagiert sich personell im Austausch von Theologen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf Vermittlung des Missionswerks weltweit tätig. Seit 1977 ist es eine Stiftung privaten Rechts in der Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannover, Braunschweig und Schaumburg-Lippe.

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