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Blaue Container-Wand vor dem Uniklinikum Göttingen

Lärmschutz Blaue Container-Wand vor dem Uniklinikum Göttingen

30 Übersee-Container sollen am Universitätsklinikum Göttingen vor Lärm bei Bauarbeiten für den neuen Entwässerungskanal schützen. Beginn der Bohrarbeiten für den Kanal ist Ende Oktober 2014.

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30 Übersee-Container sollen am Universitätsklinikum Göttingen vor Lärm bei Bauarbeiten für den neuen Entwässerungskanal schützen.

Quelle: umg

Göttingen. Zehn Meter hoch und 68 Meter lang ist die  „blaue Wand“, die seit Ende letzter Woche vor dem Universitätsklinikum Göttingen steht. 30 tiefblaue Übersee- Container dienen dort als Lärmschutzwand für die Arbeiten der so genannten „Separieranlage“.

Die Anlage kommt bei den Bohrarbeiten für den neuen unterirdischen Entwässerungskanal zum Einsatz. Der Kanal löst das Überlaufbecken (Teich) vor dem Bettenhaus 1 und das alte Pumpwerk ab. Er ist eine der Voraussetzungen für den Neubau des Bettenhauses 1 mit neuem OP-Trakt.

Die Separieranlage trennt das Material, das beim Bohren der Vortriebsmaschine wieder an die Oberfläche gefördert wird. Dabei entsteht ein Gemisch aus Geröllschutt und Schmiermittel (Bentonit). Nach der Aufbereitung kann das flüssige Schmiermittel wieder verwendet werden. Die Bohrarbeiten beginnen Ende Oktober 2014. Die Container bleiben bis zum Ende der Bauarbeiten im Herbst 2015 auf dem Gelände stehen.

Übersee-Container werden sonst zum Transport von Waren aus aller Welt per Schiff, LKW oder Eisenbahn benutzt. Einer dieser blauen Übersee-Container fasst bis zu 33 Kubikmeter und ist rund 2.300 Kilo schwer. Er kann mit bis zu 24.000 Kilo beladen werden. Am Universitätsklinikum Göttingen sollen die 30 Container den Baulärm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patientinnen und Patienten im Hauptgebäude des Universitätsklinikums so gering wie möglich halten.

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30 Übersee-Container sollen am Universitätsklinikum Göttingen vor Lärm bei Bauarbeiten für den neuen Entwässerungskanal schützen. © umg

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