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Friedensdekade zum Thema „Kriegssspuren“

Blick auf Kriege, Flüchtlinge und Traumata Friedensdekade zum Thema „Kriegssspuren“

Das Thema der bundesweiten ökumenischen Friedensdekade lautet in diesem Jahr „Kriegsspuren“. In Göttingen sind unter anderem eine Filmvorführung, ein Erzählcafé und ein Bittgottesdienst für den Frieden geplant.

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Quelle: dpa

Göttingen. Zum Auftakt zeigt Amnesty International am Dienstag, 8. November, um 19.30 Uhr in der reformierten Gemeinde, Untere Karspüle 11, den Film „Salem Aleikum“, der vom Alltag von Flüchtlingen aus dem Irak handelt. Es gehe um das Ankommen der vom Krieg traumatisierten Menschen in Deutschland, heißt es in der Ankündigung. Im Anschluss an die Filmvorführung ist eine Diskussion vorgesehen.

Am Mittwoch, 9. November, beginnt am Mahnmal am Platz der Synagoge, Untere Maschstraße, die Gedenkstunde für die Opfer der Reichspogromnacht 1938. Ein Erzählcafé zum Thema „Kriegsspuren“ ist am Donnerstag, 10. November, um 19.30 Uhr im Theologischen Stift, Geiststraße 9, geplant. Eine multimediale Dokumentation zum 25. Jahrestag der kriegerischen Auseinandersetzungen im ehemaligen Jugoslawien ist am Freitag, 11. November, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Johannis, Johanniskirchhof 2, zu sehen. Die Gestaltung des Abends übernimmt die Göttinger Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft.

Über das Thema „Faszination Gewalt - Krieg als Bestandteil religiöser Lebenswelten“ spricht Privatdozent Dr. Christan Polke am Montag, 14. November, um 19.30 Uhr in der Theologischen Fakultät, Platz der Göttinger Sieben 2. Dabei geht es auch um die Frage, wie gewalttätig Religion sein kann. Am gleichen Ort wird einen Tag später um 19.30 Uhr ein israelisch-palästinensisches Schulbuchprojekt vorgestellt.

Am Mittwoch, 16. November, beginnt um 18 Uhr in der Johanniskirche der diesjährige Bittgottesdienst für den Frieden mit dem Thema „Trauma und trotzdem leben“. Es predigt Pastor i.R. Wolfgang Winter. Er spricht anschließend um 19.30 Uhr im Gemeindehaus über das Thema „Bis ins dritte und vierte Glied? Traumatische Erfahrungen von Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs und ihre Weitergabe über mehrere Generationen“. Während der zehntägigen Friedensdekade greifen Christen in Deutschland seit 1980 das Thema Frieden in Gottesdiensten und besonderen Veranstaltungen auf.

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