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Blitzen für Daten

Lärmschutz für Holtenser Berg Blitzen für Daten

Mit eigenen Kontrollen will die Verwaltung der Stadt Göttingen herausbekommen, ob Lkw-Fahrer auf dem Zubringer von Weende zur A7 zu schnell fahren. Erst wenn sich diese Annahme bestätigt, will die Verwaltung ein neues Lärmgutachten in Auftrag geben. Mehr Lärmschutz hatte die CDU/FDP im Rat gefordert.

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Quelle: Kjer/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Schon seit langem setzt sich die Gruppe für mehr Lärmschutz an der früheren A 388 und jetzigen Verlängerung der B 27 ein. Die vierspurige Straße führt durch die Wohngebiete Holtenser Berge und Hagenberg. Viele Anwohner würden besonders unter dem Lärm zu schnell fahrender Lastwagen leiden, so die Fraktion. Lkw ab einem Gewicht von 7,5 Tonnen dürfen auf dieser „Bundesstraße im außerörtlichen Bereich“ maximal 60 Stundenkilometer fahren, aber die wenigsten halten sich daran, sagen CDU und FDP.

Ihren Vorschlag, mit zusätzlichen Schildern auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzuweisen, hatte das niedersächsische Verkehrsministerium abgelehnt. Vorliegende Lärmschutzgutachten gehen bisher nicht von einer besonderen Lärmbelastung aus. Ihre Berechnungen basieren allerdings auf alte Daten und Hochrechnungen. Sie berücksichtigen nicht eine deutliche Lkw-Zunahme, seit das Göttinger Güterverkehrszentrum am Bahnhof dort angeschlossen ist. Vor diesem Hintergrund hat die CDU/FDP-Gruppe Tempokontrollen und ein neues Gutachten gefordert.

Letztgenanntes aber würde nach Angaben der Verwaltung 5000 bis 15000 Euro kosten. Ob sich die Ausgabe lohnt, will sie mit Geschwindigkeitskontrollen über einen Zeitraum von etwa zwei Monaten prüfen und die Ergebnisse dann erst einmal im Ratsausschuss für allgemeine Angelegenheiten vortragen. Der soll dem Verfahren während seiner Sitzung am Montag, 25. Januar, ab 16.30 Uhr im Neuen Rathaus zunächst zustimmen.

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