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Bördeler Bürger trennen sich von alten Schätzen

Flohmarkt wie vor 20 Jahren Bördeler Bürger trennen sich von alten Schätzen

Eine Deko-Ente aus Australien, eine Geographie-Lehrkarte rund um das „Mittelländische Meer“, ausgediente Spiele, Bücher und Kleidungsstücke gehören zu den alten Schätzen, von denen sich das Dorf Bördel am Sonntag getrennt hat.

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Quelle: Heller

Bördel. Zum dritten Mal hat der Verein Dorfgemeinschaft unter dem Titel „Bördel trödelt“ einen Flohmarkt organisiert. Jährlich ist der Trödelmarkt für viele Bördeler ein willkommener Anlass, den eigenen Keller oder Dachboden einmal gründlich auszumisten. So auch für Organisatorin Kerstin Wöhlk, die ihren Hof für das Verkaufsspektakel zur Verfügung stellt.

„Ich kann mich ja sonst schwer trennen“, sagt Wöhlk. Da sie wegen der organisatorischen Aufgaben den Verkauf der eigenen Flohmarktware überwiegend in andere Hände gegeben hat, erfährt sie erst am Abend, welcher ihrer Schätze – darunter die Erkunde-Karte und eine Holzbank aus der Bördeler Kirche – den Besitzer gewechselt hat. „Das wird eine Überraschung.“

30 Stände waren am Sonntagvormittag auf Wöhlkes Hof aufgebaut. Die Standgebühr leistetn die Verkäufer aus dem Ort und Nachbardörfern in Form von Kuchenspenden. Mit dabei auch Wöhlks Nachbar Jan-Markus Winnefeld. „Das ist Flohmarkt wie vor 20 Jahren“, sagt der Bördeler und wickelt nebenbei ein verkaufsgeschäft ab. „Hier werden originelle Sachen verkauft.“ Aufgefallen ist ihm unter anderem ein Gegenstand, der ihm nur aus seiner Kindheit bekannt ist: ein Zigarettenspender. „In so einem haben auch meine nichtrauchenden Eltern während ihrer Partys Zigaretten angeboten.“

Zum ersten Mal wurden während des Trödelmarktes auch Grillgut und Kaltgetränke angeboten. Der Verkaufserlös wollen die Organisatoren in einen aus ihrer Sicht guten Zweck einfließen lassen – den Kampf einiger Bördeler gegen die Windkraft.

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