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Bohrkampagne südlich von Göttingen

100 Meter in die Tiefe Bohrkampagne südlich von Göttingen

Seine geologischen Kartierbohrungen setzt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in der Woche vor Ostern im südlichen Landkreis Göttingen fort. Der staatliche geologische Dienst Niedersachsens will mit den Bohrungen eiszeitliche Bodenschichten in der Region erkunden, so die Behörde.

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Quelle: EF

Göttingen/Rosdorf/Friedland. "In Abhängigkeit von der Wetterlage und damit der Befahrbarkeit der Standorte" würden die Arbeiten voraussichtlich im Gebiet der Gemeinden Göttingen, Rosdorf und Friedland ausgeführt. Mit den Bohrungen werde die aus Lockersedimenten aufge baute Schichtenfolge des Quartärs (Eiszeitalter und gegenwärtige nacheiszeitliche Warmzeit) erkundet

Maximal 100 Meter

Die Tiefe der geplanten sieben Bohrungen ist abhängig von den dortigen geologischen Verhältnissen und wird dem LBEG zufolge "überwiegend zehn bis 30 Meter, maximal 100 Meter" erreichen. Die Experten des LBEG untersuchen mit ihrer Bohrkampagne, wie die geologischen Schichten aufge baut, zusammengesetzt und verbreitet sind. Die Ergebnisse lieferten darüber hinaus wertvolle Informationen zur Entstehungsgeschichte der Ablagerungen.

Keine Verbindung zum Fracking

Für die Erkundung setzt das LBEG auf ein Trockenbohrverfahren, "bei dem das Bohrgut ausschließlich auf mechanischem Weg an die Oberfläche gefördert wird". Während des  Bohrprozesses werden keine Flüssigkeiten oder chemischen Zusätze verwendet. Beim Einsatz der mobilen Bohranlage würden keine Flüssigkeiten oder chemischen Zusätze verwendet, betont das LBEG: „Die Bohrarbeiten stehen nicht in Verbindung mit den Themen Fracking, CO2-Speicherung und Endlagerung radioaktiver Abfälle.“

Bei dem Bohrprogramm handelt es sich um kontinuierliche Arbeiten der geologischen Landesaufnahme, wie sie flächendeckend in ganz Niedersachsen vorgenommen werden. Die Arbeiten sollen am Donnerstag abgeschlossen sein. afu

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