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Bovendens Bürgermeisterin Heidrun Bäcker verabschiedet sich aus Amt

Mit Bürgerempfang Bovendens Bürgermeisterin Heidrun Bäcker verabschiedet sich aus Amt

Als Bürgermeisterin im wahrsten Sinne des Wortes hat sie sich von Anfang an verstanden. So nimmt sie nun auch ihren Abschied. „Auf ein letztes Wort“ trifft sich Heidrun Bäcker, soziademokratische -Bürgermeisterin im Flecken Bovenden, mit den Bürgern – am Mittwoch, 15. Oktober, um 15 Uhr im Bürgerhaus. Ab November ist der Erste Gemeinderat, Thomas Brandes, neuer Bürgermeister.

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Hört nach 18 Jahren auf: Bovendens Bürgermeisterin Heidrun Bäcker.

Quelle: Hinzmann

Bovenden. Dass man tatsächlich gestalten, die Fäden zusammenführen und das, was man sich vorgestellt hat, auch umsetzen kann, ist es, was Bäcker (57) in ihrem Job so viel Spaß macht. Für sie sei es jedesmal wie ein Fest, wenn sie die letzte Kopie zu einem Vorgang abhefte.

Stolz und froh blickt Bäcker auf das Familienzentrum, auf die Seniorenwohnanlage mit lebendiger Begegnungsstätte. Was noch fehle, sei ein normales Pflegeheim. „Unheimlich wichtig“ findet sie die beiden Ortsumgehungen für Bovenden und Lenglern. „Unheimlich wichtig“ ist es ihr auch, dass alle Ortsteile gleich behandelt werden.

Immer habe sie versucht, eine moderne Gemeinde zu gestalten, sagt die Frau mit dem klarem Auftritt. Wichtig ist Bäcker dabei der Service-Gedanke: 42 Stunden pro Woche habe das Bürgerbüro nun geöffnet. Und: „Wir können wieder im Zentrum einkaufen.“

Eine Gemeinde müsse sich daran orientieren, „was die Menschen brauchen und wollen“. Heutzutage sei das zum Beispiel die Ganztagsbetreuung für Kinder im Alter von null bis zehn Jahren.

Erscheinungsbild von Bovenden

Was die Sozialdemokratin nicht mag: Immer wieder von vorne anzufangen, wenn die Zuständigkeiten wechseln. Natürlich kennt die zupackende Frau auch Momente, in denen sie nicht wirklich durchstarten möchte. Doch wenn sie sich dann, vielleicht an einem Sonntag, dann doch noch aufgerafft habe, sei es immer interessant. 

Und egal ob bei der Feuerwehr oder einer Seniorenweihnachtsfeier, überall habe sie nette Menschen getroffen.  

So wie sie selbst auf ihr Auftreten achtet, ist ihr auch das Erscheinungsbild von Bovenden wichtig. Grünanlagen, Spielplätze, Kreisel und Straßen müssten in Schuss gehalten werden. Auch die Arbeit der Vereine brauche Unterstützung. Wenn andere sagen, „ist das schön bei euch“, ist das wie Musik in ihren Ohren. „Das muss man hüten“, davon ist Bäcker überzeugt.

18 Jahre lang hat sie das getan, nun legt sie diese Aufgabe in andere Hände. Einen Plan für ihre Zukunft habe sie nicht. „Langeweile kenne ich nicht. Ich kann auch mal einen ganzen Tag verdaddeln.“ Doch es gebe auch Anfragen, sagt sie auf Nachfrage. Zunächst aber will Heidrun Bäcker Abschied nehmen von den Menschen, die ihre Arbeit ausgemacht haben.

Von Ute Lawrenz

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