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Bovender Verwaltung will Nachfrage ermitteln

Lenglerner Friedhof Bovender Verwaltung will Nachfrage ermitteln

In Harste gibt es seit Jahren die Möglichkeit zu Urnenbegräbnissen. In Lenglern scheint der Wunsch des Ortsrates, Urnenwände einzurichten, an der fehlenden Nachfrage zu scheitern. Eine Umfrage in der Bevölkerung sei – anders als seinerzeit im Nachbardorf – auf wenig Resonanz gestoßen, sagt Silke Ackerhans von der Bovender Friedhofsverwaltung.

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In Harste gibt es seit Jahren die Möglichkeit zu Urnenbegräbnissen. In Lenglern scheint der Wunsch des Ortsrates, Urnenwände einzurichten, an der fehlenden Nachfrage zu scheitern.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Lenglern. Im Frühjahr startete die Verwaltung des Fleckens Bovenden einen Aufruf im Bovender Mitteilungsblatt.

 Daraufhin hätten sich nur zwölf Interessenten gemeldet – zu wenig aus Sicht der Gemeindeverwaltung, um in eine Urnenwand auf dem Lenglerner Friedhof zu investieren. Ackerhans wundert sich ein wenig über das Ausbleiben von Vorreservierungen, „Urnenbestattungen sind eine schöne Alternative zu herkömmlichen Beerdigungen.“ Einer der Vorteile: „Die Gräber sind nicht pflegeintensiv.“

Nun wurde, da der Ortsrat immer noch von den Vorteilen der Urnenwände überzeugt ist, ein zweiter Anlauf für eine Befragung gestartet. Erneut hat die Verwaltung über das „Bovenden aktuell“ die Lenglerner Interessenten für eine Urnenbestattung aufgefordert, sich zu melden. „Wir werden das erst angehen, wenn die Nachfrage feststeht“, sagt Ackerhans.

 „Es sollte schon genug Interessenten für den Kauf eines Faches geben.“ In der nächsten Ortsratssitzung soll das Ergebnis präsentiert werden. „Dann muss entschieden werden. Im September stehe die Mittelanmeldung für den nächsten Haushalt an.“ Wer sein Interesse für ein Urnengrab melden möchte, kann das schriftlich tun: per Brief an den Flecken Bovenden, Friedhofsverwaltung, Rathausplatz 1, 37120 Bovenden oder per E-Mail an  flecken@bovenden.de.

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