Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Bovender entwickeln bei Workshop neue Ideen für Leitbild

„Das Leitbild lebt“ Bovender entwickeln bei Workshop neue Ideen für Leitbild

„Das Leitbild lebt noch.“ Das hat Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) bei einem Workshop lebhaft erlebt. Mehr als 40 Bürger nahmen im Bürgerhaus daran teil, um neue Projekte anzuschieben.

Voriger Artikel
Friedland überrascht von Schwarzer Null im Haushalt
Nächster Artikel
Plan zur Rettung der Stadthalle Northeim

Am Anger: Hier könnte ein Wohnmobilstellplatz entstehen.

Quelle: SPF

„Es gilt, den Leitbildprozess in Schwung zu halten“, sagte Michael Glatthaar vom Büro Proloco.  Einige der Startprojekte für ein lebenswertes Leben im Flecken setzten die Bürger bereits um, so zum Beispiel den Generationentreff in Spanbeck. Einmal im Monat treffen sich dort Einwohner zum Austausch, berichtete Elisabeth Mickler-Kirchhelle (SPD) aus Spanbeck und Bovender Ratsfrau. Ein Leerstandskataster brachte Ratsherr Jost Degenhardt (SPD) auf den Weg. Dieses liege vor und müsse nun regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.

Um bessere Busverbindungen von Spanbeck zur Bovender Schule kümmerte sich Jochen Kirchhelle und hatte damit Erfolg: Weil er morgens eine Viertelstunde länger im Bett bleiben könne, habe sich ein Schüler bei ihm bedankt, erzählte er beim Workshop. Für einen Wohnmobilstellplatz in Bovenden am Anger macht sich Spanbecks Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Stümpel (SPD) stark. 50 bis 70 Euro würden von Wohnmobilnutzern durchschnittlich am Standort ausgegeben. Auch damit werde der Ort gestärkt, so Stümpel. Bürgermeister Brandes wies darauf hin, dass Politik und Verwaltung das Leitbild unterstützen, indem sie das Geld bereitstellten, sagte. Für den Wohnmobilstellplatz seien das rund 6000 Euro.
Damit die Umsetzung des Leitbilds weitergeht, entwickelten die Bürger im Workshop neue Ziele. Eine Aufgabe für Rat und Verwaltung sei, die Radwege zwischen den Ortsteilen zu verbessern oder neue Wege anzulegen. Um den Ausbau der Breitbandversorgung will sich Ratsherr Timo Albrecht (CDU) mit einem Geschwindigkeitskataster kümmern. Für die Einführung eines Bürgerbusses übernehmen die Ratsmitglieder Efrosini Bachtsevani-Behmel und Klaus Dieter Baumgardt (beide Grüne) die Regie. Durch bessere Fahrplaninformationen will Jörg Ahlborn dafür sorgen, dass die Busse stärker genutzt werden.

Mit dem Projekt „Wohnen gegen Hilfe“, möchten Ahlborn und der Eddigehäuser Bürgermeister Bernd Riethig (SPD)  Studenten in Bovendens Dörfer holen. Für die immer wieder gewünschte Einrichtung von Betreutem Wohnen müsste ein Verein gegründet werden. Angesichts der zu erwartenden Flüchtlinge soll ein Bovender Arbeitskreis für die Integration gegründet werden. Bürgermeister Brandes plant nach den Sommerferien das nächste Treffen in Sachen Leitbild.

Von Ute Lawrenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das Tanz-Team des TSC-Schwarz-Gold Göttingen