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Spürnasen schnuppern um Deutsche Meisterschaft

Deutsche Meisterschaft der Fährtenhunde Spürnasen schnuppern um Deutsche Meisterschaft

Der Boxer-Klub Göttingen bekommt hohen vierbeinigen Besuch: 40 Hunde und Herrchen aus dem gesamten Bundesgebiet werden von Freitag, 21., bis Sonntag, 23. Oktober, in Göttingen und Nörten-Hardenberg die Deutsche Meisterschaft der Fährtenhunde austragen.

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Aus Göttingen tritt Boxer Aaron an. Sein Herrchen ist Frank Jaschina.

Quelle: CH

Göttingen. Aus Göttingen tritt Boxer Aaron an. Der fünfjährige Rassehund ist Niedersächsischer Landesmeister. Herrchen Frank Jaschina lebt eigentlich in Berlin, ist aber Mitglied im Göttinger Boxer-Klub und gespannt auf die Meisterschaft, die zum zweiten Mal in Göttingen ausgetragen wird.

„Es ist schon eine Auszeichnung, daran teilzunehmen“, sagt Jaschina. Schließlich hat der Bundesverband  11.300 Mitglieder, nur 40 haben sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.  Zur Teilnahme waren zwei Vorqualifikationen und ein sehr hoher Punktedurchschnitt notwendig.

Die Fährten werden in Nörten-Hardenberg ausgelegt. 1800 Schritt ist die Strecke lang, auf der sich die Spürhunde auf ihren Geruchsinn verlassen müssen. Am Vorabend werden Fährtenleger die kleinen Gegenstände aus Leder, Holz, Filz und Kork mit nach Hause nehmen, bevor sie die Teile am nächsten Morgen drei Stunden vor Start auslegen. Über Nacht sollen sie den Geruch des Fährtenlegers aufnehmen, damit die Hunde dessen Spur aufnehmen.

Dabei gehen sie eigenständig an einer zehn Meter langen Leine. Weiter dürfen sie auch nicht von der Spur abweichen, dann ist Schluss mit der Suche. „Außerdem wird eine Wildspur zum Verwirren ausgelegt“, erklärt Ulrich Schädel, Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen, der als erfahrener Fährtenleger gilt. Drei Hunde treten aus Niedersachsen an.

„Wir sind eine riesige Familie“, sagt Schädel. Was sie verbindet? „Die Liebe zum Boxer“, erklärt er. Diese Hunderasse habe ein starkes Nervenkostüm, sei kurzhaarig, kinderlieb und lasse sich gut in der Wohnung halten, zählt Schädel einige Vorzüge des Vierbeiners auf.

Und natürlich haben sie einen besonders guten Spürsinn. Hund und Herrchen trainieren diesen mehrfach pro Woche, erzählt Jaschina. Die Fährte sei für die Spürnasen extrem anspruchsvoll. „Das macht man nicht jeden Tag, weil einfach die Belastung zu groß ist“, erklärt er. Den Hunden mache das Suchen viel Spaß. Doch Fährtensuchen – „das ist schon die Königsklasse“, sagt Klaus Eckstein, Vorsitzender des Boxer-Klubs Göttingen. wes

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Der Wettkampf beginnt Freitag um 13 Uhr, Sonnabend und Sonntag wird ab 11 Uhr gesucht. Alle drei Wettkampftage enden um 17 Uhr. Wer zuschauen will, kann den Shuttle-Service zwischen Nörten-Hardenberg und dem Gelände des Boxer-Klubs unterhalb des „Kauf Parks“ nutzen. Die Wettkämpfe werden auf einem Gelände in Nörten-Hardenberg ausgetragen, das gegenüber der Autobahnabfahrt von Göttingen kommend liegt.

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