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Brandanschlag auf Kleinwagen

Polizei: Politische Tat gegen "Freundeskreis"-Frau Brandanschlag auf Kleinwagen

Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag versucht, einen blauen Kleinwagen in Brand zu setzen. Die Polizei "geht aufgrund der Gesamtumstände von einer politisch motivierten Tat aus ". Das Auto werde von einer Frau genutzt, die dem rechten "Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen" zugerechnet werde, sagte eine Sprecherin.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Geismar. Der Wagen war auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses abgestellt. Eine Gefahr für das Gebäude oder andere geparkte Wagen habe nicht bestanden. Die Nutzerin des Autos hatte gegen 1.50 Uhr ein Flackern bemerkt und konnte die Flammen noch mit Wasser löschen, berichtete die Frau der Polizei. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 1000 Euro. Hinweise auf die Täter gib es bislang nicht. Das Staatsschutzkommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. 

Aufgrund des Brandanschlags meldete der "Freundeskreis" mündlich und kurzfristig eine "Eilversammlung" für Freitagabend an. Diese Spontankundgebung sei ihm untersagt worden, weil nicht für die notwendige Sicherheit gesorgt werden konnte, bestätigt die Göttinger Stadtverwaltung. Die Polizei erklärte, so kurzfristig keine ausreichenden Kräfte nach Göttingen beordern zu können. Dies sei vom Anmelder umgehend akzeptiert worden, sagte Stadtverwaltungssprecher Detlef Johannson.

Zuletzt hatten Unbekannte am vergangenen Wochenende in Einbeck und Hardegsen mit einem Beil die Haustüren von Mitgliedern des "Freundeskreises" eingeschlagen. Ebenfalls am Sonntag war in einem Göttinger Ortsteil das Grundstück eines rechten Publizisten attackiert worden.

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