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Bratwurstauftauverein Gladebeck präsentiert Festwagen

1000 Jahre Gladebeck Bratwurstauftauverein Gladebeck präsentiert Festwagen

Bratwursthymne oder Bratwursttorte, wurstige Spiele oder Wurstwichteln - das alles gibt‘s beim Bratwurstauftauverein. Mit einem Festwagen präsentiert er sich beim Umzug zur 1000-Jahr-Feier in Gladebeck am Sonntag, 5. Juli. Dafür haben die Bratwurstfans kräftig gewerkelt.

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Werkeln an ihrem Festwagen: Mitglieder des Bratwurstauftauvereins Gladebeck.

Quelle: Vetter

Gladebeck. Weil sie nach einer langen Feier nichts mehr zum Grillen hatten, kam ihnen die Idee, den Verein zu gründen, erzählt der Grillzeugsbeauftragte Lars Becker. Viermal im Jahr kämen die mitglieder zusammen. Ein Feiertag ist für sie der Tag der Bratwurst jedes Jahr am 15. August. Als Pflicht sehen die sieben Paare die Jahreshauptversammlung an, selbst wenn der Verein nicht eingetragen ist.

Auch Auf- und Abtauparty gehören in den Jahreszyklus, dafür gibt es ein festes Ritual. Eine tiefgefrorene Wurst wird aus der Kühlung geholt, jeder schätzt, wann sie aufgetaut ist. Mit Wurstorden, Wurstpokal oder wurstigem Geschenk wird der Sieger ausgezeichnet.

Einen Kühlwagen bauen die Auftauer nicht. Passend zum Motto „Gladebeck im Wandel  der Zeit“ wollen sie stattdessen an ein Schlachtefest erinnern. Viel Mühe hat Alexander Mennerich in den Getreidehänger investiert, um ihn für den Anlass herauszuputzen. An einem Abend zimmerte die Truppe den Fachwerkaufbau.

Bei einer gemeinsamen Bastelstunde „wurstete“ der Verein mit Pappmachee. Auch Schöpfkellen, Knochensäge und Glocken zum Abschaben der Borsten eines Schweins stehen für den Festtag bereit. Kostümprobe war schon im Februar: Dem Anlass gemäß wollen die „Schlachter“ ihre „Leiber in historische Gewänder hüllen“. Von der 1000-Jahr-Feier in Hevensen hätten sie Passendes bekommen.

Der Festumzug mit mehr als 50 Gruppen am Sonntag, 5. Juli, zieht ab 10.30 Uhr durch die Straßen des Dorfes. Ein Handwerkermarkt im Pfarrgarten am Thie beginnt am Sonnabend, 4. Juli, um 10 Uhr. Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ auf Platt ist zum Abschluss des Festwochenendes zu sehen - am Sonntag um 19 Uhr im Gasthaus Zum Krug.

Von Ute Lawrenz

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