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"Innenstadt ist mehr als Einkaufen"

Rote Straße in Göttingen "Innenstadt ist mehr als Einkaufen"

Angesichts der bevorstehenden Sanierung der Roten Straße hat der Pro-City-Vorsitzende Philipp Bremer gefordert, die Zahl der Parkplätze entlang der Straße nicht zu reduzieren. Die Plätze seien "wertvoll" für die Innenstadt, sagte Bremer am Mittwochabend, 17. August, beim Sommerempfang von Pro City im neuen Tagungszentrum den Universität am Wilhelmsplatz.

Rote Straße, Göttingen 51.532872 9.937064
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Pro-City-Jahresempfang in der Alten Mensa: hier v. li. OB Rolf-Georg Köhler, Prof. Dr.  Ulrike Beisiegel, Frederike Breyer, Dr. Bettina Kratz-Ritter; Philipp Bremer.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Bremer plädierte dafür, die Plätze noch mehr Menschen verfügbar zu machen, in dem etwa die Höchstparkdauer gesenkt werde.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) zeigte Verständnis für den Wunsch, machte aber klar: "Die Innenstadt ist mehr als Einkaufen." Bedürfnisse des Tourismus, der Freizeit, der Kultur und des Wohnens müssten ebenfalls abgewogen werden, so Köhler. Die Verwaltung werde dazu mehrere Varianten vorlegen. "Die letzte Entscheidung trifft dann die Politik", sagte Köhler vor den rund 200 Gäste aus Politik, Handel, Kultur, Universität und Verwaltung auf. Für ihn hat die Rote Straße "bauliches Potenzial". "Auch für Plätze. Davon hat die Stadt nicht allzu viele", sagte Köhler. 

Bremer dankte der Stadtverwaltung, dass sie mit den zahlreichen schon erfolgten und anstehenden Straßensanierungen in die Innenstadt investiert. Die City sei das "größte Kapital" Göttingens, das müsse gepflegt werden.

Angesichts der bevorstehenden Sanierung der Roten Straße hat der Pro-City-Vorsitzende Philipp Bremer gefordert, die Zahl der Parkplätze nicht zu reduzieren. Die Plätze seien "wertvoll" für die Innenstadt, sagte Bremer am Mittwoch beim Sommerempfang von Pro City im Tagungszentrum den Universität am Wilhelmsplatz.

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Köhler verwies auf zwei weitere Großprojekte in der Innenstadt: der Abriss des Gothaer Hauses und ein geplanter Neubau in der Weender Straße sowie die Entwicklung des Sparkassenstandortes am Markt, den die Sparkasse nach Umzug in den Neubau am Groner Tor verlassen wird. Hier gehe es um die Entwicklung des gesamten Quartieres, der "Kernzelle" der Innenstadt. Für beide Verfahren kündigte Köhler eine Bürgerbeteiligung an. Hinzu kommen die Projekte des Kunstquartiers und des Forums Wissen der Universität. Köhler geht davon, dass der Umbau der Groner Straße im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein wird. Für 2018 werde voraussichtlich die Sanierung der Fußgängerzone fortgesetzt.

Köhler machte sich dafür stark, dass sich noch mehr Einzelhändler und Immobilienbesitzer zu einer Mitgliedschaft bei Pro City entscheiden. Das gebe Pro City mehr finanziellen Spielraum.

Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel forderte, dass Göttingen für Besucher attraktiv sein müsse. "Gemeinsam werden wird das schaffen." In Stadt und Region müsste eine Willkommenskultur kultiviert werden. Dem Wilhelmsplatz bescheinigte Beisiegel, nach dem Umbau der Alten Mensa "noch schöner" geworden zu sein. Im ehemaligen Blue Note eröffne zudem in Kürze ein Restaurant.

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