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Brennender Wüstensand in Weende

Sechstes Weender Kulturfest Brennender Wüstensand in Weende

Tolle Interpreten, ein volles Haus und ein herrlicher Blick über Göttingen: Die sechste Auflage des Weender Kulturfests am Sonnabend war in der Sicht der Besucher ein riesiger Erfolg.

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Ein buntes Programm wurde den Zuschauern beim Weender Kulturfest geboten.

Quelle: Heller

Weende. Mit rund 150 Besucher war das Vereinsheim vom Sportverein Tuspo Weende auf dem Springberg rappelvoll: „Super“, freute sich Chef-Organisator Peter Rosenthal. Es gab ein Programm, das für jeden der – zum größten Teil aus Weende stammenden und der Generation 50 plus angehörenden – Zuhörer etwas bot.

Hippies und Flower-Power

Die fünf „Frauen in den besten Jahren“ vom Chor „Frau Nowak und die Hormonissen“ gaben Lieder über die Segnungen des Älterwerdens zum Besten, „Frau Pauli“ (Susanne Pauli) und ihre Duett-Partnerin Patricia Loyal präsentierten gefühlvollen Singer-Songwriter-Pop. „La vache qui rit“ („die Kuh, die lacht“) spielte und sang wunderbar klare Jazz-Standards, während die Ärzte-Band „Hot Docs“ keine Würstchen verkaufte, sondern das Publikum in die Ära von Hippie-Bewegung und Flower Power zurückversetzte.

Keine Musik machte dagegen Gaby Schunke, stattdessen zog sie die Zuhörer mit gefühlvoll erzählten Geschichten in ihren Bann. Musikalisch wurde es dafür wieder beim „Rudeltrio“ – Wolfgang Petrak, Uwe Wendelborn und Peter Rosenthal –, das Evergreens zum Mitsingen präsentierte. Zum Beispiel „Brennend heißer Wüstensand“, in das der ganze Saal ergriffen einstimmte.  Auch der 71-jährige Peter. Ob wohl einer gehört hat, dass er „brennend heißer Würstchenstand“ sang?

Tolle Atmosphäre

„Großartig, was Sie auf die Beine stellen“, lobte Lisa Wesbeck die Mitglieder des Weender Kultur-Klubs, und Detlef Urban freute sich, „dass so viele Weender auf einen Schlag zusammenkommen“. Außer „Die Gedanken sind frei“ kenne sie zwar kaum eines der vorgetragenen Lieder, aber die Atmosphäre sei toll und die gesamte Veranstaltung sehr amüsant, sagte Michelle Mommert (19), die wohl mit Abstand jüngste Besucherin.

Monika Busche konnte sich unterdessen kaum am Göttinger Panorama sattsehen, das sich beim Blick vom Springberg ihren Augen eröffnete: „Einfach prachtvoll.“  Zufrieden war Peter Rosenthal mit dem Erlös des Abends: „Es sind weit über 1000 Euro zusammengekommen – die spenden wir der Flüchtlingshilfe Weende.“

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