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Bronze-Original des Göttinger Gänseliesels auf Reisen

Eine besondere Fracht Bronze-Original des Göttinger Gänseliesels auf Reisen

Eine besondere Fracht: Die Herbold-Menze-Möbeltranslogistik hat das Bronze-Original des Göttinger Gänseliesels für die Ausstellung zum 125. Jubiläum des Deutschen Theaters und Göttingen Tourismus im Kaufpark transportiert.

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Eine besondere Fracht: das Bronze-Original des Göttinger Gänseliesels.

Quelle: EF

Göttingen. Dass das Liesel am Alten Rathaus nur ein Abguss des Originals ist, ist auch vielen frischgebackenen Doktoren, die es am Brunnen traditionell mit einem Kuss bedenken, nicht bewusst.

Der „Gänsemädel“ betitelte Entwurf des Bildhauers Paul Nisse und des Architekten Paul Stöckhardt erreichte beim Wettbewerb zur Neugestaltung des Marktbrunnens vor dem alten Rathaus nur den zweiten Platz. Magistrat und Bürgerschaft entschieden sich dennoch für diesen Entwurf, der am 8. Juni 1901 aufgestellt wurde.

Leicht hatte es das Gänsemädel aber nicht: Nach mehrfacher Beschädigung wurde die Figur 1990 durch einen Abguss ersetzt. Das Original schlummert seitdem im Städtischen Museum – zumindest, wenn es nicht für besondere Anlässe ausgestellt wird. „Wenn man das Göttinger Wahrzeichen in der Hand hält, ist das schon etwas Besonderes“, freut sich Denis Kobold von Herbold Menze. Mittlerweile hat er die 130 Kilogramm schwere Skultpur wieder zurück ins Städtische Museum gebracht.

Von Jonas Rohde

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