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Bronzeplatte auf Göttinger Denkmal befestigt

Eine Tonne schwer Bronzeplatte auf Göttinger Denkmal befestigt

Der Sockel des Denkmals der Künstlerin Christiane Möbus zu Ehren der Göttinger Sieben steht schon seit Wochen auf dem Bahnhofsvorplatz. Jetzt ist es komplettiert worden – das letzte Teil, die Bronzeplatte, wurde auf den Sockel gesetzt.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Das Denkmal stellt ein Abbild der hannoveranischen Statue König Ernst-Augusts dar. Doch statt Reiter und Pferd wurde auf den Göttinger Sockel nur eine bronzene Platte gesetzt, die die Hufspuren des Reiterstandbildes zeigt. Mit einem Lkw wurde die eine Tonne schwere Platte am Dienstag aus Berlin angeliefert. Dort hatte die Skulpturgießerei Knaak anhand eines Eins-zu-Eins-Modells des Denkmals aus Hannover die Platte erstellt.

Mehrmals wurde die Platte per Kran auf den Sockel gehoben. „Bevor die Platte verankert werden kann, wird ihre genaue Positionierung markiert und mehrmals kontrolliert, erst dann können die Bohrungen für die Schrauben, mit denen die Platte befestigt wird, beginnen“, erklärte Ronald Grops, in der Göttinger Stadtverwaltung zuständig für die Pflege und Instandsetzung von Brunnen, Denkmälern und Kunst.

Vor etwa einem Jahr hat der Rat die Schenkung des Denkmals durch mehrere Göttinger Bürger beschlossen. „Verhältnismäßig schnell ist die Umsetzung wahr geworden“, berichtete die Künstlerin Möbus. Stolz beobachtete und filmte sie die Fertigstellung ihres Werks. Am Mittwoch, 4. November, wird die Internetseite mit Informationen über das Denkmal auf denkmale.goettingen.de freigeschaltet.

gil

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