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Brücke Berghofstraße in Bovenden wird saniert

Planung für Emmenhausen Brücke Berghofstraße in Bovenden wird saniert

Auf maximal neun Tonnen ist derzeit die Tragkraft der Brücke Berghofstraße begrenzt – was unter anderem den Schulbus von der Überquerung ausschließt. Das Bauwerk soll 2015 saniert werden, damit es zu Beginn des neuen Schuljahres auch Bussen wieder zur Verfügung steht.

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Quelle: Richter/Archiv (Symbolbild)

Bovenden. Einer Beschlussempfehlung für den Verwaltungsausschuss hat der Bau- und Umweltausschuss des Bovender Rates während seiner jüngsten Sitzung einmütig zugestimmt.

Emmenhäuser Schulkinder können seit einigen Monaten nicht mehr im Dorf in ihren Schulbus steigen, sondern müssen die außerhalb der Ortslage an der L 554 gelegene Bushaltestelle nutzen. Auf dem Weg dahin überqueren sie einen unbeschrankten Bahnübergang – „eine gefährliche Situation“, sagte Ausschussmitglied Thorsten Heinze (SPD).  

Für rund 140 000 Euro soll die Berghofstraßen-Brücke jetzt so ausgebaut werden, dass sie uneingeschränkte Tragkraft aufweist, berichtete Klaus Melnikow, Leiter des Bovender Amtes für Bauen, Planen und Umwelt. Allerdings habe der Ortsrat Emmenhausen gefordert, die Brücke auch nach Fertigstellung mit einer Tragkraftbegrenzung auszustatten, um Schwerlastverkehr aus dem Ort herauszuhalten. Die ursprüngliche Kostenschätzung habe bei 62 000 Euro gelegen, sagte Heinze. Er wollte wissen, wie die Differenz zustande komme. Das zunächst beauftragte und mittlerweile nicht mehr existierende Ingenieurbüro habe eine fehlerhafte Kostenaufstellung vorgelegt, erklärte Melnikow.

Die Brücke werde eine Fahrbahnbreite von vier Metern aufweisen und über einen Notgehweg verfügen. Löschwasseraufnahme durch die Feuerwehr werde unter anderem durch eine Aufstauanlage für die Harste gewährleistet. Die Verwaltung rechnet mit drei Monaten Bauzeit. Währenddessen, so Melnikow, könnten Fußgänger über ein benachbartes Privatgrundstück gehen. kk

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