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Brustzentrum Göttingen bekommt 3D-Hightech-Tomograf

Brustbild ohne Verzerrung Brustzentrum Göttingen bekommt 3D-Hightech-Tomograf

Weltweit sind bislang erst sieben Geräte im Einsatz, das achte ist am Montag per Sattelzug und in Einzelteilen an das Diagnostische Brustzentrum in Göttingen geliefert worden. Kurzzeitig war eine Fahrbahn der Bahnhofsallee dafür gesperrt.

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Tomograph am Haken

Quelle: EF

Göttingen. Mit einem Kranwagen ist ein neuer 3D-Brust-Computertomograf über das Dach in das Zentrum gehievt worden. Zweieinhalb Tonnen wiegt das schwerste Einzelteil des CT, das die amerikanische Firma Koning dem Zentrum für einen einjährigen Probebetrieb kostenlos zur Verfügungen stellt. Der Preis für den so genannten Cone-Beam-CT liegt im oberen sechsstelligen Bereich.

Für Prof. Uwe Fischer, neben Dr. Friedemann Baum Leiter des Zentrums, liegen die Vorteile des neuen Probegerätes auf der Hand: Der CT liefere 3D-Schichtaufnahmen der Brust. Diese seien „überlagerungsfrei“ und ermöglichten, anders als herkömmliche CT eine „verzerrungsfreie“ Rekonstruktion der Brust. „Besser als die herkömmliche Mammographie“, sagte Fischer. Er schätzt, dass mit dem neuen Gerät rund 1500 Untersuchungen in den zwölf Probemonaten gemacht werden. In dieser Zeit ist bei den Untersuchungen eine Zusammenarbeit mit der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Uni-Klinikums vorgesehen.

Fischer rechnet damit, dass der Tomograf Anfang Mai in Betrieb genommen wird. Aufbau, Anschluss und eine strahlenschutztechnische Abnahme stünden jetzt noch an.

Es sei eine „Ehre“, sagte Fischer, den neuen CT ausprobieren zu können. In Europa sei es derzeit das einzige Gerät dieser Art. Koning werde ein weiteres in Mailand installieren, ein drittes ist in Haifa geplant.

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