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"Göttinger Stadtgespräche"

Buch über "große Persönlichkeiten" "Göttinger Stadtgespräche"

Als ein "Kaleidoskop der Geschichte und Kultur Göttingens" hat der Göttinger Verlag Vandenhoek & Ruprecht die "Göttinger Stadtgespräche" angekündigt. In dem gerade erschienenen Buch von Herausgeberin Christiane Freudenstein sind mehr als 30 Beiträge über berühmte Göttinger versammelt.

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Quelle: r

Göttingen. Die Beiträge gehen der Frage nach, was Göttinger von heute über "große Persönlichkeiten, die in dieser Stadt in der Wissenschaft, Wirtschaft und der Kultur gewirkt haben", erzählen. Sie handeln etwa vom Aufklärer Georg Christoph Lichtenberg, von Gottfried August Bürger, dem Erfinder des Lügenbarons Münchhausen, oder von Physik-Revolutionär Werner Heisenberg.

Buch

Christiane Freudenstein (Hg.): "Göttinger Stadtgespräche. Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erinnern an Größen ihrer Stadt", 2016, 286 Seiten mit 34 Abb., ISBN 9783525300954, 18 Euro

So hat sich Tete Böttger etwa Lichtenberg angenommen: "Entdecktes Denken muss nicht mit seinem Denker weltweit wallfahren, es zieht wie ein Magnetberg gleich Nachsinnende an sich", schreibt er über Lichtenbergs "physikalisches Eigenwilligkeits-System" und die Magnetwirkung der Göttinger Uni auf die Physiker mehrerer Jahrhunderte.

Georg Friedrich Bremer und Philipp Bremer tauchen ab in die mehr als 230-jährige Geschichte ihrer Weinhandlung und der Notwendigkeit ihrer Gründung im 18. Jahrhundert, wobei schlechter Wein und die Regierung in Hannover eine Rolle spielten.

Zu den weiteren Autoren gehören auch die beiden Tageblatt-Mitarbeiter Michael Schäfer und Matthias Heinzel. Schäfer widmet sich dem Tageblatt-Gründer Gustav Wurm in seinem Beitrag "Das erfolgreiche Leben eines Zeitungsverlegers im Wandel der Zeiten". Heinzel befasst sich mit der "stillen, aber laut vernehmbaren Größe" Otto Hahn. Außerdem enthält der Band unter anderem Beiträge von Frank-Walter Eisenacher über Heinrich Heine, von Thedel von Wallmoden über Heinz Ludwig Arnold, von Ernst Böhme über Carl Gebhard sowie von Andrea Ruhstrat über Ernst Ferdinand Geismarus Ruhstrat .

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