Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Bündnis „Umfairteilen“ in Göttingen gegründet

Aktion vor der Ratssitzung Bündnis „Umfairteilen“ in Göttingen gegründet

Das Anfang August in Berlin vorgestellte bundesweite Bündnis „Umfairteilen – Reichtum besteuern“ hat nun auch in Göttingen eine lokale Basis. Eine erste Aktion veranstalten die örtlichen Träger am Freitag, 14. September, vor der Sitzung des Stadtrates.

Göttingen. Um 15.30 Uhr soll es vor dem Neuen Rathaus auf dem Hiroshimaplatz bunte Aktionen geben, bevor in der Sitzung ein Antrag der Linken eingebracht wird, in dem die Stadt aufgefordert wird, sich aktiv für eine Vermögenssteuer einzusetzen.

Träger des lokalen Bündnisses in Göttingen sind nach eigenen Angaben bislang unter anderem die Organisation Attac, die Gewerkschaft Verdi, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Bündnis Lebenswertes Göttingen und der Runde Tisch Armes Göttingen. Interessierte Einzelpersonen und Organisationen könnten sich jeweils dienstags um 17 Uhr beim Verdi-Bildungswerk, Rote Straße 19 in die vorbereitenden Bündnistreffen einbringen, heißt es in einer Mitteilung. Am 29. September sind bundesweit Kundgebungen und Aktionen geplant. In größeren Städten werden dabei jeweils mehrere tausend Teilnehmer erwartet. Auch in Göttingen soll es dezentrale Aktionen und eine abschließende Kundgebung in der Fußgängerzone geben.

Im Rahmen des Bündnisses „Umfairteilen“ haben sich nach eigenen Angaben bisher lokale Gruppen in mehr als 20 Städten gebildet. Das Bündnis fordert eine dauerhafte Vermögenssteuer sowie eine einmalige Vermögensabgabe. „Ohne eine spürbare Umverteilung von Reich zu Arm wird Politik künftig keinerlei Gestaltungsspielräume mehr haben“, sagt Jutta Sundermann von Attac Deutschland.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Martin Sonneborn in Göttingen

Martin Sonneborn in Göttingen - Antrag zur Namensänderung von Göttingen