Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Bürger gegen Stadtwerke-Projekt

Eingaben gegen Windräder Bürger gegen Stadtwerke-Projekt

Windkraft-Gegner sind jetzt mit 3400 Eingaben ins Kreishaus Göttingen gekommen. Damit wenden sich Bürger vor allem aus Barterode, Wibbecke und Esebeck gegen den Bau von Windkraftanlagen durch die Stadtwerke Göttingen, erklärte der FDP-Kreistagsabgeordnete Thomas Carl Stiller, der in Barterode lebt.

Voriger Artikel
Nächtlicher Ostergottesdienst
Nächster Artikel
Ausstellung im GDA-Wohnstift Göttingen

Gegen Windkraft: Bürger aus den Orschaften, die vom Bau der Windräder betroffen wären.

Quelle: pek

Göttingen. Etwa 1200 Meter vor der Ortsgrenze von Barterode in Richtung Göttingen wollen die Stadtwerke fünf Windräder errichten, „mit einem Flügel reichen sie ins Göttinger Landschaftsschutzgebiet“, erklärt Stiller. „Wir halten das nicht für genehmigungsfähig und sinnvoll“, sagt Stiller. Die Bürger, die sich dagegen zur Wehr setzen, führen unter anderem den Artenreichtum in der Region ins Feld. Einige Paare des Roten Milans brüteten dort, Goldammern, Rebhühner und Buntspechte kämen vor, sagt Stiller „es spricht vieles aus artenschutzrechtlicher Sicht gegen den Bau“. Zudem würde dann bester Boden versiegelt.

Den Planern des Projektes wirft Stiller „Subventionsrittertum“ vor. Dabei stehe gerade die Windenergie in der Kritik, weil es derzeit noch keine vernünftigen und bezahlbaren Stromspeicher gebe. Weht kein Wind, stehen die Räder still und produzieren keinen Strom.

Die 3400 Eingaben richten sich nun gegen die Baupläne. In Gremien hätten sie zusammengetragen, was gegen den Bau spricht, die Bürger hätten sich dann herausgesucht, gegen welche Punkte sie vorgehen wollten, erläutert Stiller das Verfahren. Weitere Eingaben sollen folgen. Abgabefrist ist Dienstag, 18. April, erklärt Andrea Riedel-Elsner, Sprecherin der Landkreis-Verwaltung. Die Eingaben würden jetzt mit einem Eingangsstempel versehen und dann abgearbeitet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Landtagswahl: So feiern die Parteien in Göttingen und der Region