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Bürgerbeteiligung zum Flächennutzungsplan für Göttingen

Informationsveranstaltung und acht Bürgerforen Bürgerbeteiligung zum Flächennutzungsplan für Göttingen

Die öffentliche Beteiligungsphase zum neuen Flächenplan für die Stadt Göttingen beginnt. Eine erste Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) hat die Stadtverwaltung für Montag, 1. Juni, im Jungen Theater, Hospitalstraße 6, geplant. Beginn ist um 18 Uhr.

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Die öffentliche Beteiligungsphase zum neuen Flächenplan für die Stadt Göttingen beginnt.

Quelle: Meder

Göttingen. Themen sollen dabei der neue Landschaftsplan, der erstmals erarbeitet wird, und das „Siedlungsentwicklungskonzept der Stadt Göttingen 2025“ sein, die die Grundlage für den späteren Flächennutzungsplan bilden.

Darüber hinaus werden Stadtbaurat Thomas Dienberg und Mitarbeiter der Stadtverwaltung über das bereits vorliegende Wohnbau- und Gewerbeflächenkonzept, den Landschaftsplan sowie den Klimaplan Stadtentwicklung berichten, heißt es in einer Ankündigung der Verwaltung.

Hintergrund der Veranstaltung ist die Neuaufstellung des Flächennutzungsplan. Der bestehende sei inzwischen 40 Jahren alt und seit dem rund 100 Mal geändert worden. Er sei inhaltlich und fachlich überholt.

 Es gehe in dem Verfahren um Flächen für ausreichend bezahlbaren Wohnraum für alle, um die demographische Entwicklung der Stadt und des Umlandes, um Klimaschutz, um die Sicherung von Grünflächen, die Belange der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie um Standorte für Gewerbe und Industrie. 

Diskussionsgrundlage ist das Siedlungsentwicklungskonzept, das Aussagen des Landschaftsplans, des Klimaplans Stadtentwicklung sowie des Baulandkonzepts „Wohnen und Gewerbe“ umfasst. Auch Aspekte des Einzelhandelskonzepts und des Klimaplans Verkehrsentwicklung werden in den Entwurf des Flächennutzungsplans integriert.

"Die im Siedlungsentwicklungskonzept getroffenen Aussagen zur Entwicklung von Wohnen, Gewerbe, Klima und Grün sind auch und gerade für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt von großer Bedeutung, da sie sich auf das unmittelbare Lebensumfeld auswirken", erklärt die Verwaltung.

Nach der Auftaktveranstaltung folgen Bürgerforen in zwei vierteiligen Veranstaltungsreihen.

Die erste Runde beginnt mit dem Stadtteilforum Mitte und Süd (für Innenstadt, Oststadt, Südstadt, Leineberg und Geismar, Montag, 15. Juni, ab 18 Uhr im Felix-Klein-Gymnasium, Böttinger Straße 17).

Es folgen: Stadtteilforum Nord   (für Nordstadt, Weende, Deppoldshausen, Weststadt, Egelsberg, Hagenberg, Holtenser Berg, Mittwoch, 17. Juni, ab 18 Uhr im Mehrzweckgebäude Weende, Ernst-Fahlbusch-Straße 20),  Stadtteilforum Ost (für Nikolausberg, Roringen, Herberhausen am Mittwoch, 1. Juli, ab 18 Uhr im Bürgerhaus Herberhausen, Eulenloch 6), Stadtteilforum West (für Grone, Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren, Elliehausen, Esebeck, Holtensen am Donnerstag, 2. Juli, ab 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Holtensen, Am Sportplatz 18).

Ziel sei es, die Bürger in den Stadtteilen über den Stand des Konzepts zu informieren sowie Anmerkungen und Anregungen aufzunehmen, die sich auf ihr Stadtquartier beziehen. In einer zweiten Veranstaltungsstaffel zwischen dem 28. Oktober und dem 3. November 2015 würden die im Zuge der ersten Veranstaltung deutlich gewordenen Schwerpunktthemen aufgegriffen und vertieft.

Informationen zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans, zum Siedlungsentwicklungskonzept 2025 und zur Bürgerbeteiligung unter goettingen.de.
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